Schutzkreis zu Kekse


Nun für gewöhnlich plauder' ich ja nicht so gern gleich alle Koboldsgeheimnisse aus. Sowas tut man ja nicht, aber ich wurde schon oft gebeten das aufzuschreiben und deswegen tu ich das jetzt mal.

Der Schutzkreis zu Kekse Zauber ist einer der ersten Zauber die man als junger Kobold oder Schelm lernen kann. 
Nein, nicht weil er so einfach ist!
Eigentlich ist er sogar besonders schwer.
Man lernt ihn, weil er so lustig ist. Und weil man gleichzeitig ALLES über Magie lernen kann.

Als Kobold lernt man Magie am besten, wenn man sie am eigenen Leib erfährt.

Index:

  •  #Vorbereitung 
  •  #1 was tut man da? 
  •  #2. Wandel 
  •  #3. Magie unschädlich machen 
  •  #4. Warnung 
  •  #5. Ritual Beginn 
  •  #6. Ritual Anfang 
  •  #7. singen 
  •  #8. ein zweiter Kreis 
  •  #9. Magiebrechen 
  •  #10 schaggawaggaWU 
  •  #11. eine Nebenwirkung 
  •  #12. Umwandeln 
  •  #13. Kekse 
  •  #Aufessen 
  • Lavendel

    Heilrituale - unsere Spezialität


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    Vorbereitung

    Das ist jetzt ein outtime text:

    Man nehme: 

    • Kekse, je mehr desto besser- am besten auf die Mitspielerzahl abstimmen
    • Jemand der die Kekse später verteilt
    • einen Schutzkreis
    • viele Kobolde, Feen, Schelme oder zur Not auch Schamanen, die da mitmachen
    • Knallerbsen, Teelichter, Wunderkerzen, Theaterfeuer und was man sonst noch alles hat, vielleicht auch Feuerwerk;) und Radaumacher, Trommeln, Didgeridoos oder auch Maultrommeln
    • Helfer, die mitmachen, die Effekte zu verteilen
    • Zuschauer;)
    • und viele weitere Ideen, die man hier noch einbauen kann.

    Jeder Ritualteilnehmer sollte immer alt genug sein um zu wissen, was er da tut. Auch ein Koboldskind, das bereits Magie benutzen kann, kann noch zu klein sein. Mit Magie darf man immer erst rumspielen, wenn man weiß, was man macht und auch da wissen wir das nicht immer;)

    Jedefalls muss man beim Schutzkteis zu Kekse Zauber folgendes wissen:

    Der Schutzkreis, oder auch irgendein anderer Zauber der gebrochen werden soll (Das kann auch ein Bann sein, dass man nicht mehr lachen darf, ein Dorf, dass mit dem Zauber "Schweigen" belegt ist, oder eine magische Krankheit...) ist eine FREMDE und manchmal auch MÄCHTIGE Magie von jemand der etwas ANDERES als Ziel hat, als man selber.

    Unsere Aufgabe ist es also, durch unsere Magie etwas, das einem anderen Zweck dient, zu verwandeln.
    Das heißt wir benutzen wandler-Magie.

    Zudem müssen wir aber zugleich diese - vielleicht auch BÖSE - Kraft in etwas umändern, das uns nicht mehr schadet.
    Böse Schutzkreise können bei Berührung gefährlich sein, Schmerzen zufügen oder gar schlimmeres und hindern einem am reinkommen. Ein Zauberbann hat meist ähnliche, vernichtende oder zumindest störende Wirkung.

    Unsere Magie aber soll das alles zu etwas machen, was ungefährlich ist. Wir könnten es also genausogut in Schmetterlinge, Wasser, einen Sommerwind oder in ein Kinderlachen verwandeln. Aber im Ernst: Kekse schmecken besser! Und noch etwas. Das Brechen einer Magie ist immer sehr gefährlich und für gewöhnlich MUSS eine Ritualgruppe, die eine Magie aufhebt oder einen Bann bricht, die fremde Magie ZUR GLEICHEN ZEIT berechen denn diese Mächte wollen kanalisiert sein. Magie entläd sich unkontrolliert, wenn man ihre verwobenen Stränge einfach so auflöst.

    Weil Magie wie ein Gewebe ist, ist es gefährlich: reißt ein Faden, fällt vielleicht alles auseinander, oder der Faden schnalzt zurück wie eine reißende Bogensehne und verletzt jemanden.

    Beim Schutzkreis zu Kekse Ritual kann das nicht passieren. Denn hier wird die Magie umgewandelt. Immer kleine Teile werden zu einem Keks (oder eben auch zu etwas anderem) und jetzt haben wir viele kleinere Magieportionen die nicht mehr so gefährlich sind.
    Das Brechen eines Banns geschieht jetzt zum Beispiel durch aufessen. Der Schutzkreis ist nicht mehr da, wenn alle Kekse gegessen sind, aber mann muss sie jetzt nicht mehr zugleich essen;)

    Das mag jetzt lustig klingen, ist es aber nicht. Natürlich geht das alles ohne Kekse auch, wenn eben alle - jeder für sich - einen Teil der Magie in sich aufnehmen und unschädlich machen. Dann würde man eben nur sehen, wie jeder Ritualteilnehmer von einem Licht erfasst wird und anschließend konzentriert damit beschäftigt ist, das Magiegewebe aufzulösen und unwirksam zu machen. Das ist aber vor allem eine Sache von Konzentration, Disziplin und furchtbar langweilig.

    Durch die Kekse macht jedes magische Wesen die damit aufgenommene Magie in seinem Körper unschädlich. 
    VORSICHT: nichtmagische Wesen die einen solchen KOBOLDKEKS essen, können die darin enthaltene Magie nicht einfach so "verdauen" oder eben unwirksam machen. Für sie ergeben sich Nebenwirkungen wie durch eine Verzauberung auch. Meistens werden die Ärmsten für einige Zeit nur wahnsinnig verstört und fröhlich oder aber auch sehr traurig, bekommen Hautverfärbungen aber auch andere Dinge. Was immer eben die freie Magie mit ihnen anstellt.
    Magie hat ihren eigenen Kopf!

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    Musikritual

    Mit Bäumen sprechen

    klar, wir können doch alles ;)


    Ritual


    Das Ritual sieht vor, dass sich eine Gruppe Kobolde erst einmal dazu einigt, es auzuführen.

    Nur wenn alle wirklich mitmachen WOLLEN klappt es.

    Je mehr Kobolde, desto leichter wird es. Je größer ein Schutzkreis, oder ein Bann, desto mehr Kobolde sind nötig.

    Kobolde brauchen allein dazu schon ewig, weil meistens vorher wieder ewig Unsinn gemacht und geratscht wird.

    Wenn es dann endlich losgeht, beginnt einer meistens etwas zu erzählen um erst einmal jeden von anderen Gedanken abzulenken. Jedenfalls sollte die Erzählung am Ende darauf rauslaufen, dass jeder bei der Sache ist.


    Wenn alle erst mal bereit sind, dann muss Jeder, der mitmacht, erst einmal ein Gespür dafür bekommen, was das für eine Magie ist, die man vor sich hat. Also stellen sich alle vor dem Kreis (dem Verzauberten, dem Bannträger, etc.) auf und sehen sich das an.

    Weil man nicht nur mit den Augen gucken soll, sondern auch mit der Magie, ist es wichtig, dass man dazu ein bißchen Konzentration mitbringt.

    Ein alter Kobold guckt sich das an, sagt dann "Iiiiihhhhh, DAS soll ich aufnehmen! Bäh!" und spuckt aus, aber ein junger Kobold sieht vielleicht nur lauter komische Farben und Dinger vor sich und weiß gar nix damit anzufangen.

    Also tatstet man sich vor. Dazu braucht man Konzentration. Wenn Kobolde sich konzentrieren wollen, dann singen sie.
    Feengesang hilft immer sich zu konzentrieren.
    Weil mir meistens nur blöde Texte einfallen, bei denen ich dann ständig wieder an was anderes denke, hab ich begonnen ohne Text zu singen und das klingt auch superschön, wenn man einen Chor aus lauter aaaaaaaaaaaaaaaa's hat und wenn die Kobolde gut singen können, dann auch mehrstimmig. Wenn man richtig gut ist, dann hört sich das sehr schön an. 
    Falls jemand dazu Flöte spielen mag, oder trommeln, haben wir nix dagegen.

    Wenn alle sich erst mal eingestimmt haben, geht der Rest von alleine, Manchmal singt man auch gleich länger. Oder mehrere Lieder.
    Dann geht's los.

    Als erstes muss man jetzt dafür sorgen, dass die Magie, die man grade dabei ist zu verwandeln, auch da bleibt und nicht ausreißt. Also muss man selber eine Art Schutzkreis um das Ganze legen.
    Auch das geht auf verschiedenem Weg. Wir haben, bei großen Kreisen einfach mal damit begonnen immer um den Kreis rumzurennen, je schneller desto besser.
    Als magische Wesen ist es uns möglich Magie auzustrahlen... ja ein komisches Wort. Ein Mensch kann lächeln, traurig schauen, böse schauen und somit eine Stimmung verbreiten. Weil Kobolde eben aus Magie bestehen können Kobolde auch diese "Stimmung" ausdrücken.  Ein wütender Mensch kann Wut ausdrücken, oder ein fröhlicher Freunde und wir können Magie tatsächlich als Gefühl ausdrücken.
    Das heißt, wenn wir also unseren Kreis um den Kreis ziehen, wird jeder Umstehende genau spüren, dass jetzt Magie am Werk ist und es auch sehen können.
    [jetzt ist es für Ritualhelfer an der Zeit, Maultrommel zu spielen, ein Didgeridoo zu blasen, im Dunkeln vielleicht Wunderkerzen anzuzünden, Knallerbsen zu knallen oder lustige Lichtlein aufzustellen. Auch als Kobold kann man irgendwas darstellen, zum Beispiel selber seinen Lichtstein zu leuchten bringen, oder irgendwas anderes tun.]

    Wir haben auch schon mal "Fangen" gespielt bei der Gelegenheit.
    Wenn erst mal dieser Kreis aus Magie steht, dann passiert es manchmal, dass da spontan irgendwelche Fliegenpilze in Kreisform aus dem Boden wachsen oder auch irgendwas anderes. [Im Baumarkt kann man Plastikpilze kaufen;)]
    Abergläubische Menschen erzählen sich ja, dass an solchen Pilzkreisen, oder Baumkreisen, die sie auch Hexenkreise nennen, magische Rituale abgehalten wurden - da haben sie ausnahmsweise mal recht.

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    Zusammmenrotten

    Planung ist alles!

    Jetzt kann es eigentlich losgehen mit dem Magiebrechen oder auflösen.

    Alle Kobolde stellen sich im Kreis außenrum und fassen sich, wenn das möglich ist auch an den Händen.
    Das muss nicht sein, hilft aber zu spüren, as denn der Nachbar garde macht.

    Dann wenn alle bereit sind, ist jeder dran, die Magie vor sich mit einem Zauber dazu zu bringen, sich aufzulösen.

    Das ist jetzt zum umschreiben in etwa so, wie enn man mit einer Schere die einzelnen Fäden eines riesigen Teppichs zerschneidet. Das heißt jetzt, wo man sich eingestimmt hat, kann man vor sich die magische Struktur erknennen

    Eine Magische Struktur aufzulösen ist nicht ganz ungefährlich wie gesagt. Deswegen packt jeder Kobold - bildlich gesprochen - genau vor sich einen der Magiestränge und zupft daran.

    Damit nicht jeder wild irgendwo rumzerrt und sich ein dicker Knoten bildet, macht man immer einen bestimmten Zeitpunkt aus, wo jeder "zupackt" und einen Faden "rauszieht".

    Also macht man das auf Kommando.

    schaaaaaaaaaaaaaaaaaaaagggaaaa
    whaaaaaaaaaaaaaaaaagggaaa
    WU

    Das machen wir immer. Keine Ahnung warum, aber es klingt toll. Bei WU muss dann jeder Magie benutzen.
    Mann kann auch 1-2-3 oder jetzt oder sonstwas sagen oder auch gar nichts, wenn die Gruppe gut eingespielt ist, dann weiß jeder genau, wann man drann ist.

    Wir sind eben da etwas lustiger und machen immer ieder schaggawaggaWU bis wir sehen, dass die Magiestruktur sich vor uns aufzulösen beginnt.

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    Manchmal kommt es vor, dass man bei dieser Arbeit schon ziemlich viel Magie abbekommt. wenn es ein böser Zauber war, den man da auflöst, hat man oft einen ekligen Geschmack im Mund [man sieht die Kobolde dann über die Schulter angeekelt "ihhh" sagend, ausspucken;)] oder bekommt Ausschlag oder andere Dinge.

    Trotzdem darf man nicht den Überblick verlieren. Wenn man sieht, dass die Magiestruktur zerfällt und dauernd Magie frei wird, die auf einen übergeht, wendet man dem Ganzen den Rücken zu.

    Das heißt wir drehen uns meistens um, fassen und an den Händen und konzentrieren uns darauf, dass die zerfallende Magie auch ja schön in unserem Kreis bleibt.

    Hü

    Pferde besänftigen
    - leichte Übung



    hehe

    Und jetzt kommt auch schon das Umwandeln.

    Man muss jetzt die Magie, die da hinter einem frei wird zu irgendwas anderem machen.
    Und das ist saumäßig anstrengend.

    Also muss man sich nochmal konzentrieren und dann ist man dran seine Magie mit der, die da grade frei wird zu verbinden.

    Gnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn!!!!

    Ächz!
    Wenn man gut ist, dann dauert es nicht lange und man spürt, wie sich was tut [hier steht es den Helfern frei zum Beispiel lauten Krach zu produzieren mit Böllern und Knallerbsen oder so]
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    Wenn man dann wirklich spürt, dass das jetzt klappt, macht man am besten die Augen zu und ruht etwas aus.

    Man muss aber an dieser Stelle stehen bleiben [Rücken zum Kreis hin] und dient weiterhin wie eine Schutzmauer dazu, dass die Magie nicht auskommt.

    Jeder Teilnehmer wird in diesem Stadium des Rituales spüren, dass er Magie verbraucht hat und vielleicht auch etwas erschöpft sein. Gerade jetzt ist es schwer, sich zusammenzureißen und abzuwarten, was passiert. Die Magie hinter sich, dauert einfach etwas, bis sie sich neu aufbaut und ihre Struktur verändert hat und man selbst ist jetzt nur noch dazu da, zu verhindern, dass doch noch eine Magie auskommt.

    Jeder steht also da und konzentriert sich. Vielleicht fängt man auch wieder an zu summen. Oder zu singen. [derweil legen die Helfer hinter unseren Rücken nämlich die Kekse in Kreisform auf den Boden]

    Wenn alles geklappt hat, hat man hinterher einen Haufen Kekse.

    Die liegen unschuldig da und wollen gegessen werden.

    Genau das muss jetzt auch passieren. Und ehe nicht alle Kekse weg sind, ist der Zauber auch nicht vollständig gebrochen. Das heißt: Jeder, der über den Kekskreis hinwegwill, verspürt den Drang, Einen aufzuheben und ihn zu essen. Und wie gesagt: für Nicht-Magier hat das sehr interessante Nebenwirkungen.

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    grrr

    Mit den Keksen nimmt jeder essende Kobold jetzt auch noch vorteilhafterweise neue Magie auf, und stellt so den verbrauchten Magievorrat in seinem Körper wieder her.
    Zuviele Kekse sollte man keinesfalls essen, davon wird einem nur schlecht!

    Im Übrgen funktioniert das Ritual wie gesagt auch mit Schmetterlingen, Popcorn, Schokolade, Musik oder Kuchen. Mann kann Magie in jede Form bringen, aber Kekse kennt eben jeder noch so kleine Kobold und kann sowas eben viel leichter aus Magie herstellen als Musik oder Kuchen.

    Lichtstein:

    Man nehme einen Bergkristall oder etwas ähnliches und eine Minitaschenlampe, die in die geballte Faust passt, den Stein oben drauf stecken und mit der Hand die Lampe verbergen und schon hat man einen Lichtstein