Schutzkreis zu Kekse |
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Nun für gewöhnlich plauder' ich ja nicht so gern gleich alle Koboldsgeheimnisse aus. Sowas tut man ja nicht, aber ich wurde schon oft gebeten das aufzuschreiben und deswegen tu ich das jetzt mal. Der Schutzkreis zu Kekse Zauber ist
einer der
ersten Zauber die man als junger Kobold oder Schelm lernen kann. Als Kobold lernt man Magie am besten, wenn man sie am eigenen Leib erfährt. |
Index: |
![]() Heilrituale - unsere Spezialität
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VorbereitungDas ist jetzt ein outtime text: Man nehme:
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Jeder Ritualteilnehmer sollte immer alt genug sein um zu wissen, was er da tut. Auch ein Koboldskind, das bereits Magie benutzen kann, kann noch zu klein sein. Mit Magie darf man immer erst rumspielen, wenn man weiß, was man macht und auch da wissen wir das nicht immer;) Jedefalls muss man beim Schutzkteis zu Kekse Zauber folgendes wissen: Der Schutzkreis, oder auch irgendein anderer Zauber der gebrochen werden soll (Das kann auch ein Bann sein, dass man nicht mehr lachen darf, ein Dorf, dass mit dem Zauber "Schweigen" belegt ist, oder eine magische Krankheit...) ist eine FREMDE und manchmal auch MÄCHTIGE Magie von jemand der etwas ANDERES als Ziel hat, als man selber. Unsere Aufgabe ist es also, durch unsere
Magie
etwas, das einem anderen Zweck dient, zu verwandeln. Zudem
müssen wir
aber zugleich diese - vielleicht auch BÖSE - Kraft in etwas
umändern,
das uns nicht mehr schadet. Unsere Magie aber soll das alles zu etwas machen, was ungefährlich ist. Wir könnten es also genausogut in Schmetterlinge, Wasser, einen Sommerwind oder in ein Kinderlachen verwandeln. Aber im Ernst: Kekse schmecken besser! Und noch etwas. Das Brechen einer Magie ist immer sehr gefährlich und für gewöhnlich MUSS eine Ritualgruppe, die eine Magie aufhebt oder einen Bann bricht, die fremde Magie ZUR GLEICHEN ZEIT berechen denn diese Mächte wollen kanalisiert sein. Magie entläd sich unkontrolliert, wenn man ihre verwobenen Stränge einfach so auflöst. Weil Magie wie ein Gewebe ist, ist es gefährlich: reißt ein Faden, fällt vielleicht alles auseinander, oder der Faden schnalzt zurück wie eine reißende Bogensehne und verletzt jemanden. Beim Schutzkreis zu Kekse Ritual kann
das nicht
passieren. Denn hier wird die Magie umgewandelt. Immer kleine Teile
werden
zu einem Keks (oder eben auch zu etwas anderem) und jetzt haben wir
viele
kleinere Magieportionen die nicht mehr so gefährlich sind. Das mag jetzt lustig klingen, ist es aber nicht. Natürlich geht das alles ohne Kekse auch, wenn eben alle - jeder für sich - einen Teil der Magie in sich aufnehmen und unschädlich machen. Dann würde man eben nur sehen, wie jeder Ritualteilnehmer von einem Licht erfasst wird und anschließend konzentriert damit beschäftigt ist, das Magiegewebe aufzulösen und unwirksam zu machen. Das ist aber vor allem eine Sache von Konzentration, Disziplin und furchtbar langweilig. Durch die Kekse
macht
jedes magische Wesen die damit aufgenommene Magie in seinem Körper
unschädlich. |
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RitualDas Ritual sieht vor, dass sich eine Gruppe Kobolde erst einmal dazu einigt, es auzuführen. Nur wenn alle wirklich mitmachen WOLLEN klappt es. Je mehr Kobolde, desto leichter wird es. Je größer ein Schutzkreis, oder ein Bann, desto mehr Kobolde sind nötig. Kobolde brauchen allein dazu schon ewig, weil meistens vorher wieder ewig Unsinn gemacht und geratscht wird. Wenn es dann endlich losgeht, beginnt einer meistens etwas zu erzählen um erst einmal jeden von anderen Gedanken abzulenken. Jedenfalls sollte die Erzählung am Ende darauf rauslaufen, dass jeder bei der Sache ist. |
Wenn alle erst mal bereit sind, dann muss Jeder, der mitmacht, erst einmal ein Gespür dafür bekommen, was das für eine Magie ist, die man vor sich hat. Also stellen sich alle vor dem Kreis (dem Verzauberten, dem Bannträger, etc.) auf und sehen sich das an. Weil man nicht nur mit den Augen gucken soll, sondern auch mit der Magie, ist es wichtig, dass man dazu ein bißchen Konzentration mitbringt. Ein alter Kobold guckt sich das an, sagt dann "Iiiiihhhhh, DAS soll ich aufnehmen! Bäh!" und spuckt aus, aber ein junger Kobold sieht vielleicht nur lauter komische Farben und Dinger vor sich und weiß gar nix damit anzufangen. Also tatstet man sich vor. Dazu braucht man
Konzentration.
Wenn Kobolde
sich konzentrieren wollen, dann singen sie. Wenn alle sich erst mal eingestimmt haben, geht der
Rest von
alleine,
Manchmal singt man auch gleich länger. Oder mehrere Lieder. Als erstes muss
man jetzt
dafür
sorgen, dass die Magie, die man grade dabei ist zu verwandeln, auch da
bleibt und nicht ausreißt. Also muss man selber eine Art
Schutzkreis
um das Ganze legen. Wir haben auch schon mal "Fangen" gespielt bei der
Gelegenheit. |
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![]() Planung ist alles! |
Jetzt kann es eigentlich losgehen mit dem Magiebrechen oder auflösen. Alle Kobolde stellen sich im Kreis
außenrum
und fassen sich, wenn das möglich ist auch an den Händen. Dann wenn alle bereit sind, ist jeder dran, die Magie vor sich mit einem Zauber dazu zu bringen, sich aufzulösen. Das ist jetzt zum umschreiben in etwa so, wie enn man mit einer Schere die einzelnen Fäden eines riesigen Teppichs zerschneidet. Das heißt jetzt, wo man sich eingestimmt hat, kann man vor sich die magische Struktur erknennen |
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Eine Magische Struktur aufzulösen ist nicht ganz ungefährlich wie gesagt. Deswegen packt jeder Kobold - bildlich gesprochen - genau vor sich einen der Magiestränge und zupft daran. Damit nicht jeder wild irgendwo rumzerrt und sich ein dicker Knoten bildet, macht man immer einen bestimmten Zeitpunkt aus, wo jeder "zupackt" und einen Faden "rauszieht". Also macht man das auf Kommando. schaaaaaaaaaaaaaaaaaaaagggaaaa Das machen wir immer. Keine Ahnung
warum, aber
es klingt toll. Bei WU muss dann jeder Magie benutzen. Wir sind eben da etwas lustiger und machen immer ieder schaggawaggaWU bis wir sehen, dass die Magiestruktur sich vor uns aufzulösen beginnt. |
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Manchmal kommt es vor, dass man bei dieser Arbeit schon ziemlich viel Magie abbekommt. wenn es ein böser Zauber war, den man da auflöst, hat man oft einen ekligen Geschmack im Mund [man sieht die Kobolde dann über die Schulter angeekelt "ihhh" sagend, ausspucken;)] oder bekommt Ausschlag oder andere Dinge. Trotzdem darf man nicht den Überblick verlieren. Wenn man sieht, dass die Magiestruktur zerfällt und dauernd Magie frei wird, die auf einen übergeht, wendet man dem Ganzen den Rücken zu. Das heißt wir drehen uns meistens um, fassen und an den Händen und konzentrieren uns darauf, dass die zerfallende Magie auch ja schön in unserem Kreis bleibt. |
Pferde besänftigen |
hehe |
Und jetzt kommt auch schon das Umwandeln. Man muss jetzt die Magie, die da hinter
einem
frei wird zu irgendwas anderem machen. Also muss man sich nochmal konzentrieren und dann ist man dran seine Magie mit der, die da grade frei wird zu verbinden. Gnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn!!!! Ächz! |
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Wenn man dann wirklich spürt, dass das jetzt klappt, macht man am besten die Augen zu und ruht etwas aus. Man muss aber an dieser Stelle stehen bleiben [Rücken zum Kreis hin] und dient weiterhin wie eine Schutzmauer dazu, dass die Magie nicht auskommt. Jeder Teilnehmer wird in diesem Stadium des Rituales spüren, dass er Magie verbraucht hat und vielleicht auch etwas erschöpft sein. Gerade jetzt ist es schwer, sich zusammenzureißen und abzuwarten, was passiert. Die Magie hinter sich, dauert einfach etwas, bis sie sich neu aufbaut und ihre Struktur verändert hat und man selbst ist jetzt nur noch dazu da, zu verhindern, dass doch noch eine Magie auskommt. Jeder steht also da und konzentriert sich. Vielleicht fängt man auch wieder an zu summen. Oder zu singen. [derweil legen die Helfer hinter unseren Rücken nämlich die Kekse in Kreisform auf den Boden] |
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Wenn alles geklappt hat, hat man hinterher einen Haufen Kekse. Die liegen unschuldig da und wollen gegessen werden. Genau das muss jetzt auch passieren. Und ehe nicht alle Kekse weg sind, ist der Zauber auch nicht vollständig gebrochen. Das heißt: Jeder, der über den Kekskreis hinwegwill, verspürt den Drang, Einen aufzuheben und ihn zu essen. Und wie gesagt: für Nicht-Magier hat das sehr interessante Nebenwirkungen. |
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Mit den Keksen nimmt jeder essende Kobold jetzt auch
noch
vorteilhafterweise
neue Magie auf, und stellt so den verbrauchten Magievorrat in seinem
Körper
wieder her. Im Übrgen funktioniert das Ritual wie gesagt auch mit Schmetterlingen, Popcorn, Schokolade, Musik oder Kuchen. Mann kann Magie in jede Form bringen, aber Kekse kennt eben jeder noch so kleine Kobold und kann sowas eben viel leichter aus Magie herstellen als Musik oder Kuchen. Lichtstein:Man nehme einen Bergkristall oder etwas ähnliches und eine Minitaschenlampe, die in die geballte Faust passt, den Stein oben drauf stecken und mit der Hand die Lampe verbergen und schon hat man einen Lichtstein |
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