Koboldregeln

So gut wie keiner weiß wirklich  wer oder besser was Kobolde (und auch Feen) eigentlich sind. Sehr oft werden "arme" Kobolde mißverstanden, wenn es um ihren Charakter geht. Sie werden häufig mit anderen Wesen verwechselt und die Meisten haben schlicht und einfach ein falsches Bild von Kobolden. 
Um dieses Unwissen aus dem Weg zu räumen, haben wir Gerüchte und Fakten aus allen Teilen des Landes zusammengetragen.
Da aber einige dieser Informationen von den Kobolden als großes Geheimnis gehütet werden, sollten diese Tatsachen nicht Jedem einfach so zugeflogen sein.
(Die meisten hier aufgeführten Dinge gelten auch für Feenwesen im Allgemeinen, falls Du aber viel mehr über Feen lesen magst guckst Du hier)

Wer sind Kobolde?

Die Meisten denken da an schelmenähnliche Quälgeister, die die Leute bis auf den blanken Nerv mit ihren Späßen ärgern, immer nur stören und nur Unsinn anstellen. 

Stimmt, Kobolde können so sein. 

Aber: Sie sind weder Schelme noch Kender, keine Narren und auch keine sonstigen Charaktere wie diese. Und zum stören sind sie eigentlich auch nicht gedacht.
Kobolde sind Bewohner der Anderswelt, die nicht mit menschlichen Wesen (auch nicht mit elfischen oder orkischen) verglichen werden können. Kobolde sind niemandem ähnlich, sogar ihre eigene Rasse weist immense Verschiedenheiten auf.


Wichtig ist für die Erschaffung nicht unbedingt ein Regelwerk, sondern viele gute Ideen. Ausserdem sollte man sich im Klaren darüber sein, dass man als Kobold nicht NUR dazu da ist um selber Spaß zu haben, sondern auch um Anderen Spaß zu bringen.
Übertriebenes Nerven, Zaubern, mächtig oder gar böse sein verdirbt Anderen den Spaß.


Ein Kobold der mitten in einem wichtigen Ritual extrem zu stören anfängt, muss damit rechnen sofort hingeschnetzelt zu werden.

Allerdings sollte ein Ritter nicht sofort zum Schwert greifen, bloß weil der Kobold irgend einen Unsinn gemacht hat.

Index:

  1. Wer sind Kobolde
  2. Charakter der Kobolde
  3. Koboldwissen
  4. Sprache
  5. Aussehen
  6. Lebensart
  7. Die eigentliche Heimat der Kobolde
  8. Kobolde umbringen - nein danke!
  9. Koboldregeln
  10. Der wahre Name aller Dinge
  11. Schätze sammeln
  12. Stehlen
  13. Wut im Bauch
  14. Ausnahmen bestätigen die Regel
  15. Koboldrassen
  16. Mumpitz
  17. Hurling
  18. Magie
  19. Verschiedene Arten von Zauber
  20. Flüche
  21. Schutzkreis zu Kekese und andere Kreise
  22. Das Koboldspiel
  23. Wünsche erfüllen
  24. Darstellung von Zauber und mehr über die Zauberei
  25. Koboldszaubersprüche
  26. Ausspielen der Magie
  27. Rituale
  28. Weitere Gerüchte
  29. Schluß

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Bolde in Love

Charakter der Kobolde

Für gewöhnlich sind Kobolde klein, wuseln überall herum und können in der Tat sehr strapazierend für jegliche Nerven sein. Darüber hinaus sind sie auch listig, verschlagen, gut im Lügen, Beschwatzen, Überreden und Überzeugen und natürlich sind sie Meister der Täuschung und Irreführung. 

Nicht jeder Kobold muss so naiv sein und dem bösen Dunkelelf auf den Leim gehen, der ihm etwas Glitzerndes andrehen will, dass dummer Weise tödliche Wirkungen entfaltet, sobald der Kobold es anfasst. Kobolde können dumm und tolpatschig sein, aber auch das genaue Gegenteil und das oft in einer einzigen Person.

Ein Charakterzug jedoch ist allen Kobolden eigen, seien sie noch so verschieden: 
Die Neugier. Und dieses Laster lässt den Kobold natürlich immer wieder in die brenzligsten Situationen geraten, kann ihn aber auch auf die unmöglichsten Ideen bringen und ihn dazu treiben die ausgefallensten Dinge zu tun, oder zu lernen.

Selbst Lesen und Schreiben kann sich als nützliche Fähigkeit erweisen, die man als Kobold erlernen kann.


Ein weiterer wesentlicher Charakterzug eines Kobolds, einer der auch den meisten zu eigen ist, ist die Geheimniskrämerei. Ein Kobold würde am liebsten aus allem ein Geheimnis machen. Prägend für diese Geheimhaltung ist der wahre Name der Kobolde. Jeder einzelne von ihnen hat einen echten Namen, der niemandem erzählt wird, nicht einmal dem engsten Koboldsfreund. Denn würde jemand den wirklichen Namen erfahren, so könnte er Unheil über den Kobold bringen, auch wenn Derjenige, der den Namen kennt, lammfromm und freundlich ist (Näheres dazu siehe weiter hinten).

Absolut immer zutreffend  und wichtig ist diese Wesensart der Kobolde: 
Sie sind (wie viele Andersweltwesen) ziemlich verrückt. Das heißt heute war der Kobold noch umgänglich und hat geholfen wo er nur konnte, doch am Tag darauf ist er vor lauter Bosheit kaum wiederzuerkennen. 
Speziell, wenn Kobolde nicht richtig behandelt, beleidigt oder sogar verletzt werden, so zeigen sie eine ganz andere Seite.


Jeder kennt die Geschichte mit den helfenden Heinzelmännchen, die, als der Wirt nur noch sie seine Arbeit machen lässt, weil er zu faul geworden ist, sämtliche Gläser und Weinflaschen zerspringen lassen.
Oder die Morna, ein Andersweltwesen, halb verführerische Frau, halb Ziege (der Unterleib) z.B. hilft Kindern und alten Menschen bereitwillig, ernährt sich aber vom Blut junger Männer.


Ganz so extrem ist es bei Kobolden (besonders bei Spielerkobolden) nicht immer, dennoch können sie verschiedene Wesen verschieden behandeln. 

Man hat also die Möglichkeit aus seinem braven Kobold plötzlich und ohne ersichtlichen Grund einen Griesgram, Trauerkloß oder Bösewicht zu machen (oder aus einem Bösewicht einen herzensguten Kobold).


Koboldwissen

Kobolde kennen sich in der Natur, mit Heilpflanzen und Kräutern aus, wissen um deren oft geheime Standorte und sind meistens dazu fähig, allein zurecht zu kommen. Da sie viel Zeit im Freien verbringen, sehen sie es gar nicht gerne, wenn jemand mit der Natur Raubbau betreibt und sich im Wald wie ein tollwütiger Oger aufführt.

Sprache

Sprachprobleme?Die Sprache der Kobolde ist für die Ohren von Normal-Sterblichen als solche nicht zu erkennen. Wohl eher hören sie ein Gebrabbel, zischende, knackende Töne, ein einziges Wirrwarr aus Lauten und nie gehörten Tönen. Koboldisch wird so schnell gesprochen, dass eigentlich kein fleischliches Wesen diese Sprache beherrschen kann. Einzige Ausnahme sind die von Kobolden großgezogenen Schelme, die die Sprache gut verstehen, aber einen Zauber brauchen, um sie zu sprechen (z.B. Axxeleratus Blitzgeschwind [wie in DSA] oder etwas Vergleichbares).

(Koboldisch wird intime in zischendem Flüsterton gesprochen [um zu signalisieren, dass eine andere Sprache benutzt wird.] Außerdem versteht ja keiner geflüsterte Worte.)


Wir kennen keine Sprachbarrieren


Weil Koboldisch so sauschwer zu verstehen ist, haben Kobolde ihrerseits die Begabung, die fremdesten Sprachen in kürzester Zeit zu lernen, damit sie sich mit den Übrigen verständigen können. So beherrschen die meisten Kobolde die menschliche Sprache, aber oft auch Elfisch und Orkisch, Goblinisch und Zwergisch. Schließlich ist die Sprache neben dem Schabernakzauber das wichtigste, um Kontakte zu knüpfen.

Und mit einem Ork stellt man sich ja immer noch am besten, wenn man ihn in seiner Muttersprache anspricht und ihm ein Dulu (Jede Art Alkohol) spendiert. 

Allerdings ist es im Spiel natürlich von Nöten entsprechende Fremdsprachen dann auch intime zu lernen. 

(Dass Englisch = Elfisch ist, mag bei einigen SL´s gelten, ist aber eigentlich auch teilweise die Sprache Großbritanniens, wo viele Kobolde herstammen (Schottland, Irland). Also lieber Sindarin lernen! Englische Elfen versteht man halt dann sowieso!)

(Koboldische Wörter)

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Das Aussehen

Bolde

der Kobolde kann sehr verschieden sein. Meistens sind sie klein, wenige Zentimeter, können aber auch größere Geschöpfe sein, bisweilen bis zwei Schritt hoch (vor allem solche Kobolde, die ihre Gestalt wechseln können und natürlich LARP-Kobolde). 

Die Farbe vieler Andersweltwesen ist grün oder erdfarben. So gibt es Kobolde mit grüner Haut, brauner oder dunkler, aber auch blaue, rote oder gelbe Haut ist durchaus normal. 

Meistens haben sie lange, spitze Ohren, wie die der Elfen. Ihre Kleidung ist extravagant, oft in der Farbe des Kobolds gehalten oder aber schreiend bunt. Zipfelmützen und Kappen aller Art sind sehr gefragt und beliebt. 

Für gewöhnlich haben Kobolde einen Schwanz - hüte sich der, der einem Kobold auf den Schwanz tritt! -, sie haben niemals Flügel wie die der Feen (die mit ihnen verwandt sind, auch wenn sie beide das nie zugeben würden), vielleicht (selten) Vogelschwingen oder Fledermausflügel (vor allem der Pooka).

Lebensart

Kobolde ähneln in vielem den Feen, besonders as die Musik angeht. Sie  lieben es, Musik zu machen, dabei zuzuhören und zu tanzen. Wenn es nicht anders geht, tanzen sie sogar ohne Musik.

Sehr oft haben sie für Singen, Tanzen und Musizieren einen eigenen Tanzkreis, gesäumt von weißen Pilzen. Feen werden zu solchen Veranstaltungen gerne eingeladen, denn mit ihnen tanzt und singt es sich doppelt so gut. Menschen, die einen solchen Kreis betreten, tanzen unweigerlich mit, und zwar solange wie es die Geister tun. Dies kann, wenn´s ganz schlecht für den Menschen geht, schon mal 100 Jahre (mehr oder weniger) dauern. Das kommt daher, dass in einem Tanzkreis die Zeit der Anderswelt herrscht, und die vergeht schneller oder viel langsamer, als die normale Zeit -so sind während dem Tanzen vielleicht 100 Jahre verstrichen, in Wirklichkeit aber nur eine Stunde; der Mensch jedoch ist um hundert Jahre gealtert und zerfällt zu Staub. (Natürlich ist sowas auf einem LARP kaum auszuspielen und ein armer mittanzender Mensch wird wohl nach einiger Zeit wieder entlassen.)

Woher Kobolde kommen und wie sie geboren werden, darüber gibt es kaum eine verlässliche Quelle, es sollte sowieso niemanden etwas angehen. Aber für gewöhnlich suchen sich Kobolde Partner aus ihrem Volk. Es soll aber auch vorkommen, dass sie anderen Leuten den Kopf verdrehen.

LavendelKobolde können sehr alt werden, Zeit bedeutet ihnen eigentlich nichts, sie kennen den Begriff ALTERN nur von den Normal-Sterblichen. Man ist eben so jung wie man sich fühlt. Allerdings sollte man davon Abstand nehmen zu behaupten man sei 354 Jahre alt. Kobolde zählen die Jahre nicht so pedantisch und wenn jemand es halt doch mal wissen will, erklärt man eben freudestrahlend man wäre "im selben Jahr geboren, wie der junge Baum da hinten".

Kobolde führen eigentlich ein sehr verstecktes Leben, doch manchmal (zufällig dann, wenn ein CON ist) packt sie die Lust Unsinn zu stiften. Dann kommen sie aus der Anderswelt oder ihren Verstecken in der normalen Welt und mischen sich unter die Menschen, Elfen und Helden usw. 

Und Kobolde nisten sich überall ein: In Wäldern, alten Mühlen und Ruinen, in Flüssen und Seen aber auch in Häusern (dann vorwiegend am Land, denn der Stadtrummel ist nichts für Kobolde). Zwei, drei Mahlzeiten am Tag genügen den Kobolden. Hierbei bevorzugen manche Milch oder Sahne (Butter, Käse...). Aber alles andere wird von einem Kobold wohl auch gegessen, Hauptsache es schmeckt. Ist der Ort auch noch gemütlich warm und trocken, kann es sein, dass der Kobold nicht mehr so schnell weg will.

Weiterhin typisch für die Lebensart der Kobolde ist das Stellen von Rätseln. "Beantworte mir nur dieses Rätsel und ich werde dich nicht wieder quälen!" Ein Kobold, der so etwas sagt, ist nicht unbedingt hinterlistig. Er meint es ehrlich, doch er sollte sich dazu schon ein deftiges Rätsel ausgesucht haben, das niemand so leicht knacken kann. Bei jeder Gelegenheit kann ein Kobold also ein Rätsel stellen, und es macht ihm ungeheuer Spaß mitanzusehen, wie sich das "Opfer" um eine Antwort bemüht. Um so ärgerlicher ist es, wenn jemand das Rätsel löst; jeder Kobold reagiert da anders (man denke an das "blöde" Rumpelstilzchen).
Natürlich kann man als Kobold einem Rätsel auch selten widerstehen;)

Angeblich klauen Kobolde auch Menschenkinder aus ihren Wiegen und ersetzten sie durch Wechselbälger. Dafür werden die gestohlenen Kinder von den Kobolden grossgezogen und später zu Schelmen, die mit ihren erlernten Zaubern selbst ziemlich viel Chaos anrichten können.

Das Gerücht, dass Kobolde kleine Kinder essen, ist frei erfunden!

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Die eigentliche Heimat der Kobolde

Der Ort, dem alle Kobolde, Feen (bedingt) und sonstige Geister entstammen, ist die Anderswelt (auch Anderwelt, Geisterwelt oder Nebenwelt). Sie ist eine Welt, die neben der Menschenwelt existiert und durch Tore, Türen und Spalten von ihren Bewohnern erreicht werden kann. Normale Wesen vermögen weder die Türen zu sehen noch sie zu beschreiten, dies ist nur mit der Hilfe eines Andersweltbewohners möglich (indem er den Fremden an der Hand mit hinein nimmt). Es kommt auf die Umgebung an wie viele Tore es gibt. Zu finden sind sie z.B. in Bäumen, Hügeln, an einem blühenden Busch, mitten auf einer Lichtung und an ähnlichen mystisch angehauchten Plätzen.
Es wir gemunkelt, dass Efeu die Tore zur Geisterwelt öffnen kann, sicher sein kann man sich da aber nie.

In der Anderswelt vergeht die Zeit manchmal schneller (oder langsamer) als in der Welt der Menschen, um wieviel schneller oder langsamer kann sehr unterschiedlich sein, manchmal nur Stunden, manchmal viele Jahre.
Die Anderswelt ist sehr schön, das sagt jeder Bewohner, gleich welcher Art. Falls Beschreibungen der Anderswelt auftauchen, so sind sie sehr unterschiedlich. Jeder sieht sie anders, stets aber unwiderstehlich, blendend, wundervoll, großartig, prächtig, phantastisch usw.

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BoldeIn der Anderswelt wohnen Wesen wie: Feen, Dryaden, Oreaden, Najaden, Spriggans, Asrai, Pixies, Sidhe (Schie gesprochen!), Nogger, Sluagh, Heinzelmännchen, Redcaps, sprechende Tiere, Zentauren, vereinzelt vielleicht Drachen, ganze Königshöfe der Feen und viele seltsame Kreaturen mehr.


Allerdings sollte man dazusagen, dass manche der Feenwesen, wie etwa Redcaps, Trolle, Sidhe usw. eigentlich aus Arcadia stammen, einer Welt, die noch weit hinter der Anderwelt liegt.
Arcadia - das Reich des Traumes - ist über die Anderwelt leicht zu erreichen und oftmals vermischen sich die beiden Sphären sogar, denn hier sind die Tore noch immer weit offen.



Auch die Totems der Schamanen stammen von hier. (Nähers über Astralraum und Anderswelt auch hier)

Es gehört sich natürlich, keinem Spieler zu verraten, wo die Tore zur Anderswelt versteckt sein könnten. Meistens findet ein Kobold zwei bis drei gute Plätze in der Umgebung, wo ein solches Tor liegen könnte. Manchmal verbringen Kobolde auch die Nacht dort und kommen erst am Morgen zurück.
Es versteht sich von selbst, dass man als Kobold nicht andauernd einfach so in der Anderswelt verschwindet und überall ein Anderswelttor aufmacht.

Kobolde umbringen - nein danke!

MipookaWenn jemand meint einen Kobold vergiften zu müssen ist das sein Problem. Bedenken sollte er jedoch, dass ein Kobold auf ein normales Gift völlig anders reagieren kann als ein Mensch, Ork oder Elf, ein harmloser Schlafzauber kann genau das Gegenteil bewirken, tödliches Gift kann der Kobold vielleicht sogar Literweise trinken. Dafür kann es gut sein, dass er gegen einen Heiltrank ganz schrecklich allergisch ist. Kein Kobold reagiert auf Gift wie ein anderer. Aber ein vergifteter Kobold ist meistens noch lästiger als ein normaler!

Wird ein Kobold in der Menschenwelt gar umgebracht (so richtig umgebracht, nicht verletzt) so wird er in die Anderswelt geschleudert, wo er schmerzhaft landet und einige Zeit verbringen muss, um sich zu kurieren. Dieser Sturz in die Anderswelt bleibt nicht ohne Zeichen: Der Kobold tickt nachher nicht mehr richtig. Es kann sogar sein, dass der Kobold so schlimm betroffen ist, dass seine Wesensart sich vollkommen verändert, dass er zum boshaften Unhold wird, oder aber auch zu einem feengleichen Kobold.


Meistens ist der Kobold hinterher zu nichts mehr zu gebrauchen und der Spieler wird sich am besten einen neuen Charakter basteln... wenn er mag wieder einen Kobold. Da der Charakter sowieso nicht großartig Punkte sammelt oder ein großer Held werden will, ist es einem ziemlich egal, ob man dann wieder von vorne anfängt. Das Erlernen von Fähigkeiten ist jedes Mal wieder lustig.


Furchtbare Angst haben Kobolde vor Andersweltdämonen oder anderen bösartigen Kreaturen aus dieser Gegend, die ihnen jederzeit und überall den Gar ausmachen können.

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Koboldregeln

JawollGanz wichtig für einen Kobold sind die Regeln, die er bei Bedarf etwas variieren kann und an die er sich am besten hält, wenn er überleben will.


  1. Hab Spass!
  2. Werd nie zu nass!
  3. Lass Dir nie klauen Deinen linken Schuh!
  4. Trau keinem, der größer ist als Du!
  5. Dein wahrer Name bleibt ungesprochen!
  6. Versprochenes sei ungebrochen!
  7. Keine Locke von Dir lass in fremde Hände!
  8. Nichts kann Dich halten, nur magische Wände!
  9. Von Eisen und Salz halte Dich fern!
  10. Erbsen am Donnerstag isst Du nicht gern!

  • Eisen: Kobolde sind in der Menschenwelt sehr anfällig gegen "kaltes Eisen", können es auf keinen Fall länger (oder gerne) berühren, denn das gibt böse Wunden. Wenn man eine Kobold mit kaltem Eisen schlägt, so geht´s ihm hinterher dreckig. (Und von Bi-Händern erwischt zu werden bringt ja wohl jeden um). Von Eisen (vor allem Waffen) Abstand halten!
  • Salz: Bei den Kobolden ist Salz sehr verhasst und gefürchtet. Salz verursacht kleinere Verletzungen auf der Haut des Kobolds und neben diesem gehörige Furcht. In Salzkreise können Kobolde nicht hinein, es sei denn, sie überwinden irgendwie ihre Angst und brechen den Salzkreis, z.B. indem sie Wasser darauf schütten (oder jemanden dazu auffordern).
  • Glocken: Gemeint sind Kirchturmglocken (besonders eiserne). Ihr Geläut verursacht unglaubliche Schmerzen in den Ohren der Kobolde und treibt sie fast zum Wahnsinn.
  • Heiliger Boden: Kann von Kobolden nicht betreten werden. (Außer er wird durch einen freundlich gesonnen Priester dazu eingeladen) Von Friedhöfen fernhalten!
  • Die Locke eines Kobolds: Schneidet man einem Kobold eine Locke ab, so muss der Kobold einen oder drei Wünsche erfüllen (von Kobold zu Kobold ist dies verschieden).
  • Der linke Schuh wird geklaut: Der Kobold muss einen Wunsch erfüllen.
  • Wasser: Kobolde waschen sich durchaus. Was sie nicht mögen: mit nassen Klamotten herumzusitzen und zu frieren. Fließendes Wasser soll angbelich die Zauberkraft beinflussen. Das heißt von einem Ufer zum anderen ist kein Zauber möglich und während der Überquerung eines Flusses kann es sein, dass die Magie ausbleibt. (Diese Regel hat vor allem outtime Bedeutung - der kunstvoll angemalte Kobold färbt ab, wenn er nass wird)
  • Der wahre Name: Die Kenntnis dessen darf nur dem Kobold bekannt sein, nicht einmal durch Wahrheitszauber kann man den Namen erfahren, wohl aber durch Belauschen (wie bei Rumpelstilzchen). Mit der Kenntnis des wahren Namens kann man von einem Kobold so manches fordern, von Wünschen bis zu Leibeigenschaft; das ist verschieden von Kobold zu Kobold.
  • TaverneVersprochenes: Kobolde müssen Versprochenes halten! Das ist so der einzige Ehrenkodex der Kobolde.
  • Lochsteine: Wirken einschüchternd auf Kobolde.
  • Kleidung andersrum: Trägt man seine Kleidung linksherum, so ist man ziemlich gut gegen Kobolde geschützt (die Umgebung aber nicht!). Die Zauber eines Kobolds prallen ohne oder nur mit minderer Wirkung daran ab. 
  • Man kann Kobolde nur schwer einsperren, denn entweder sie finden eine Koboldtür (Erklärung weiter hinten), oder eine Tür zur Anderswelt oder aber sie kennen sich mit Schlössern aus. 
  • Magie von Leprechauns im besonderen, kann man mit einem Kreis aus Blütenblättern und Hufeisennägeln als Kette um den Hals getragen, schwächen.


Diese Regeln gelten eigentlich für alle Kobolde (und auch für Feenwesen), es gibt (wie sei es auch anders) aber auch Ausnahmen. Mancher Kobold hat nichts gegen das Glockengeläut, oder gegen das Entwenden seines linken Schuhs. Ein anderer Kobold dagegen fürchtet sich vor etwas ganz anderem zu Tode, so z.B. ein Wasserkobold vor dem Austrocknen (die 2. Koboldregel gilt für ihn nicht!). 
Bei allen gleich ist aber die Sache mit dem wahren Namen und die Verletzlichkeit durch Eisen.

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Der wahre Name aller Dinge

Das ist etwas was die Kobolde einfach so erkennen.

Da die Magie im Grunde darauf beruht, dass alle Dinge/Personen usw. ihren Namen haben und man diese Dinge beherrscht, wenn man den Namen kennt, sind Kobolde was Magie angeht im Vorteil.

Ihnen fällt es leichter, als anderen magisch Begabten, herauszufinden, wie dieser Name wohl lauten könnte. Und eben deswegen brauchen Kobolde oft keine komplizierte Spruchmagie zum zaubern. Sie benutzen Sprüche allerhöchstens dazu um sich zu erinnern wie dieser Name doch gleich war. Ihn deswegen laut hinauszubrüllen ist nicht nötig, aber oft sinnvoll, oder auch witzig.

Zum Verzaubern von Leuten ist es besonders hilfreich den Namen zu kennen.

Verwandlung von Dingen ist da schon schwerer. Es bedeutet dass man sie dann auch neu bennen muss.

Nimmt man dann den falschen Namen, passiert schon mal ein Unfall. Ein Grund dafür, warum Koboldszauber auch öfter mal schieflaufen können.

Schätze sammeln

Natürlich sind Kobolde immer interessiert an jeglichem Glitzerzeug und viele sammeln auch Schätze, die aber oft nur für den Kobold etwas wert sind. Seien es Glöckchen, Knöpfe oder Flüche, die man begehrt, irgend etwas sollte man auf alle Fälle sammeln und dem auch nicht widerstehen können.

Wichtig dabei ist im Endeffekt (für den Spieler) nicht der Wert eines Stückes, sondern der Spass den man beim Erspielen hatte.

Manche sammeln Glitzerzeug noch aus einem anderen Grund.


Stehlen

ist unter den meisten Kobolden hingegen verpönt und nur was für Diebe! Ein guter Kobold muss nicht stehlen um das Erwünschte in seine Tasche zu bekommen (ja, die Verlockung ist oftmals sehr groß...). Viel eher scheint es dem Kobold leicht zu fallen, jemanden zu überzeugen etwas freiwillig herzugeben "das im Grunde eigentlich ja kaum was wert ist und das man nicht mal brauchen kann und außerdem so tollen Krach macht". 
Dazu sollte keine Drohung nötig sein, "Wehe enn du nicht, denn dann...". Viel eher tauscht ein Kobold Sachen ein, weshalb er auch immer eine Menge Krimskrams mit sich führt.
Er stellt Rätsel und verlangt sein begehrtes Objekt, falls das Rätsel nicht gelöst wird. Ein bisschen Magie wird der Kobold sicherlich auch ab und zu anwenden, falls die Person etwas partout nicht herausrücken will. Oder er nutzt eine List; es bleibt dem Kobold überlassen. 

Da Kobolde im Allgemeinen nicht klauen, finden sie es auch nicht besonders witzig beklaut zu werden. Die Rache ist fürchterlich, klaut jemand den Schatz eines Koboldes! Und manchmal finden die Schätze (etwa das Koboldgold) ganz allein zurück nach Hause, wo sie hingehören - in die Taschen des Koboldes!

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Wut im Bauch

Obwohl das Opfer eines Koboldes oft viel auszuhalten hat, ist es ein ungeschriebenes Gesetz, dass Kobolde weder kämpfen, noch töten oder verletzen. Dies bedeutet, dass sie keine Waffen führen. 
Aber natürlich gibt es auch hier einige Ausnahmen. Die Rotkappe z.B. zählt zu den wohl brutalsten Feenwesen. Wie sein Name schon sagt, trägt er eine rote Kappe, die von Zeit zu Zeit neu gefärbt werden muss: mit Blut. Man sollte also generell vorsichtig sein, denn vielleicht hält ein verrückter Kobold, der gerade vor einem steht, nichts von dem Gesetz, niemanden zu töten.
So kann ein Kobold gezwungen werden, jemandem etwas anzutun, obwohl er das gar nicht möchte. Aber im Normalfall wird jeder Kobold sorgsam darauf achten, sich die Wut seiner Opfer nicht dadurch zuzuziehen, dass er jemanden tötet.
Wie gesagt - Kobolde die ein Schwert tragen, sollten eine große Ausnahme sein.

Bei vielen Zaubern lässt es sich manchmal eben nicht vermeiden, dass der Betroffene sich den Steiß prellt, schmerzende Ausschläge bekommt, oder einfach nur imaginäre Schmerzen von imaginären Verletzungen hat... Jedoch wird sich keiner durch einen Koboldstreich wirklich schlimm verletzen, außer er ist so dumm und fällt nach einem Stolperzauber ins eigene Schwert.

Wichtig: Versucht man sich an einem Kobold zu rächen, kann das übel enden. Ein beleidigter Kobold ist schon mal dazu bereit seine ganze Macht in einen Fluch zu legen. Also: Lieber die Finger von Kobolden lassen, man kann nie wissen, wozu sie fähig sind!!!
Am besten, man nimmt die Streiche von Kobolden mit Humor.

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Ausnahmen bestätigen die Regel

Natürlich muss ein Kobold noch lange nicht alle diese Charakterzüge haben. Es gibt womöglich hunderte verschiedener Kobold - und Feenrassen, die die verschiedensten Charakterzüge tragen können, aber im allgemeinen sollte sich schon der eine oder andere Charakterzug aus diesem Text bei einem Kobold wiederfinden lassen.

Uns bekannt gewordene Kobold- und Feenrassen:

RedcapsElementarkobolde, also Feuer-, Wasser-, Luft- und Erdkobolde, Jahreszeitenkobolde, Leprechauns (irische Kobolde -die sind nicht grün), Steinkobolde, Wald- und Wiesenkobolde, Rotkappen (siehe Bild), Heinzelmännchen, Hausgeister, Irrbolde oder einfach den allseitsbekannten Puck (Shakespeare, ihr wisst schon!). Und es tauchen immer wieder neue auf (denn vielleicht gibt sich ein Wasserkobold als Regenkobold aus usw.) Und natürlich die geflügelten Feen nicht vergessen.

Redcaps


Mumpitz

Beliebtes Haustier bei Kobolden. Der Mumpitz ist klein, pelzig und niedlich - einfach zum knuddeln, aber er überträgt auch eine schlimme Krankheit, die "EGAL" heißt und jedem Befallenen des Gefühl gibt, es wäre alles egal. Glücklicherweise ist diese Krankheit leicht wieder wegzubekommen. Einfach den Kobold fragen;-)


Hurling

ein beliebtes Spiel in der Anderswelt. Dazu braucht man einen Schläger und möglichst viele Mitspieler mit Schlägern. Gespielt wird Hurling wie Hockey und Baseball in einem. Der einzige Unterschied: bei Hurling ist alles erlaubt. So kommt es vor, dass 400 Andersweltbewohner während eines Spiels aufeinander losgehen und sich ordentlich verprügeln. Hinterher sieht das Spielfeld zwar aus wie ein Schlachtfeld, aber komischer Weise wird beim Hurling nie jemand ernsthaft oder gar dauerhaft verletzt, denn am nächsten Morgen, wachen alle Spieler nur mit einem Brummschädel auf und gehen zusammen einen saufen! Natürlich ist so etwas auf einem LARP schwer darzustellen.

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Magie

Den Kobolden sind, wie den meisten Andersweltwesen, ihre magischen Fähigkeiten angeboren. Ihre Magie unterscheidet sich aber grundlegend von der der Zauberer und Elfen und sonstigen "normalen" Wesen. Ihre Zauber sind in erster Linie zum Spaß da. Die Koboldszauber sind meistens lustig, vielleicht auch peinlich, selten verletzend und eigentlich nie tödlich. Kein Kobold würde einen Zauber wie "Feuerball" erlernen oder anwenden.

Verschiedene Arten von Zauber

Der Schabernackzauber der Kobolde ist nur schwach. Man verletzt Keinen damit und normalerweise bleiben dem Verzauberten auch keine Nachwirkungen, die seinen Charakter noch lange beeinflussen. Es ist also nicht nötig Koboldszauber pingelig genau mit Punkten, Zeit und Stufen festzusetzen, wie normale andere Zauber. Er soll ja nur ein bisschen Unterhaltung für den Kobold sein.
Aus diesem Grund sollte ein Kobold nicht nach einem Regelwerk erschaffen werden. Am besten er hält sich an die einfache Regel "Du kannst, was Du darstellen kannst!"

Was viele nicht wissen ist, dass Kobolde in Wirklichkeit sehr mächtig sein können. Es kann durchaus sein, dass ein Kobold auch einem Magier gewachsen ist. Allerdings sind Kobolde für gewöhnlich kaum darauf aus, sich mit einem Magier anzulegen. Sie verschwenden ihre Magie lieber für irgendwelchen Schabernack.

Man sollte die magische Macht als Spieler auch nicht unbedingt maßlos ausreizen oder übertreiben, also nicht alles und jeden alle 10 Minuten verzaubern. Das verdirbt Spielern ihren Spaß.

Ein gut gespielter Kobold kann auch ohne Zauber Verwirrung stiften in dem er nur Unsinn erzählt oder von einer Minute auf die andere hinterlistig oder lieb und nett wird.

Kobolde sind ungefährlich und dafür, dass sie keine Waffen führen und keinen Rüstungsschutz oder starke Kampfmagie haben, sollten sie wenigstens ihren Spaß haben dürfen.

Ganz hilflos sind Kobolde mit ihren Zaubern natürlich nicht: Ein Stolperzauber zur rechten Zeit kann lebensrettend sein.
HickWichtig: mehr angeben, was man angeblich alles kann, als wirklich zaubern. Ein Kobold der nicht zaubert scheint viel geheimnisvoller, als einer der im Lager rumläuft und Zwingtanz, Lachkrampf und Schluckauf verteilt. Man kann ihn dann ja sofort beurteilen als ein kleines lästiges Ding, was eh bloß Unsinnzauber drauf hat.
Kobolde, die plötzlich etwas wirklich fieses machen (alles Geld in Haare verwandeln) müssen aber auch damit rechnen von wütenden Leuten verhauen zu werden.
Darum Magie nicht als Allroundärgernis einsetzen!
Mann kann einen kompletten Con ohne Zauber auskommen. Manchmal reichen verwirrende Rätsel oder unsinnige Geschichten um Andere so richtig aus dem Konzept zu bringen.

Zu den Schabernackzaubern gehören solche Zauber wie:  Stolperzauber, Blähungen, Schluckauf, Juckreiz, Lachanfall, Niesreiz, Weinkrampf, Ungehörige-Bemerkungen-zu-falscher-Zeit-sagen-Zauber, FlimFlamFlunkel (für einen Feuerkobold), Rauch und Nebelschwaden...)

Unsichtbarkeit wird meistens ein Problem für die Darstellung. So sollte der Kobold zuerst mal lernen im Wald wirklich "unsichtbar" zu werden, in dem er sich wirklich gut versteckt. Oder aber der Kobold lernt sich in etwas zu verwandeln, das ihn praktisch unsichtbar macht- zum Beispiel in einen Stein. Dazu sollte er dann aber zumindest die passende Decke als Überwurf dabeihaben. Ehe der Kobold unsichtbar wird, zieht meistens Nebel auf (Rauchbombe) und während des Nebels verschwindet er einfach schnell im Wald, während die anderen denken, er wäre unsichtbar geworden. 

Neben diesen einfachen Zaubern besitzen die Kobolde komplexere Zauber, die Konzentration benötigen und nicht einfach so, oder oft nacheinander vollbracht werden können. Darunter fallen Zauber, wie: Zwingtanz, Wurzeln schlagen, Pinkel an jeden Baum, jemanden in ein Tier oder in jemand anders zu verwandeln (besser gesagt... jemand wird sich für ein Tier halten), Stroh zu Gold spinnen oder wahlweise Geld in Haare verwandeln, jemandem einen Buckel, eine riesen Nase oder ein drittes Bein anzaubern (hierzu ist es dann wieder nötig die große Nase aus Latex dabeizuhaben und sie seinem Opfer anzukleben), die Aufmerksamkeit sämtlicher Mücken im Umkreis auf eine einzige Person lenken, usw.

Beliebt bei Kobolden sind Zaubersprüche, die mit "Shagga-Wagga-Wu" beginnen und sich reimen, wie etwa: "Shagga-Wagga-Wu, wie eine Frau sprichst du!" (Fistelstimme) oder ähnliches. 
Spezielle Zaubersprüche oder Handlungen sind nicht unbedingt nötig, aber die meisten Kobolde haben einen bestimmten Spruch oder eine Zauberhandlung, denn dies ist ungeheuer spaßig für sie (und dient nicht nur zur Veranschaulichung für die Opfer!)
Tatsächlich wird um viele Zauber ein größeres Tamtam gemacht, als nötig. Aber ein paar in den Bart gemurmelte Worte und kurzes Gefuchtel sind einfach viel zu langweilig für einen Zauber. (Man kennt ja die alte Regel: OHNE SPRUCH KEINE MAGIE)
Für manche Zauber werden deshalb ausser sich reimenden Sprüchen und viel Gehüpfe und Getue noch Knallerbsen oder etwas ähnliches benutzt.

Manche Kobolde besitzen Heilzauber, die sie auf sich selbst oder andere anwenden können. Hin und wieder passiert einem Kobold schon was, und weil es zu anstrengend ist, in die Anderswelt zurückzukehren, um sich zu heilen, haben viele einen praktischen Heilzauber zur Hand. Diese unterscheiden sich grundsätzlich von gewöhnlichen Heilzaubern, so gibt es etwa: "Lach dich gesund",  und ähnliche ausgefallene Heilzauber. Für einen Nichtkobold, der von einem Kobold geheilt wird, sind solcherlei Heilzauber mit Nebenwirkungen verbunden, wie z.B. zeitweiliger Wahnsinn (Kobolismus), bunte Flecken und grüne Nasen, Schluckauf und so weiter.

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Flüche sind ebenfalls von vielen Kobolden genutzt, denn ein Fluch ist mächtig und relativ einfach, er zieht eben nur viel Kraft ab, und man muss sich dann eine Weile erholen. Ein Koboldsfluch kann Jahre halten und sogar permanent wirken, wenn der Fluch gut und der Kobold wütend genug ist. Manchmal hilft es aber einfach sich bei dem Kobold zu entschuldigen, der Fluch ist dann automatisch gebrochen (sofern die Entschuldigung ernst gemeint war)!

Wenn sich mehrere Kobolde zusammentun und z.B. ein Ritual abhalten (wenn man das ein Ritual nennen kann), haben sie die Möglichkeit etwas mächtigere Zauber zu wirken, wie etwa ein ganzes Dorf mit einem Ungeschicklichkeits-Zauber zu belegen, oder jeden im Lager eine andere Sprache sprechen zu lassen. Solche Zauber sind eher die Ausnahme bei Kobolden, denn selten findet sich eine Gruppe Kobolde, die sich wirklich einig über eine Sache sind. (Auf LARPS meistens blanker Unsinn, so etwas zu versuchen)

Kekskreise und Schutzkreise
Ganz besonders witzig finden Kobolde es zum Beispiel einen Schutzkreis in Kekse zu verwandeln. Der "Schutzkreis zu Kekse" Zauber wird von mindestens drei Kobolden oder Helfern ausgeführt - Das Interessante dabei ist natürlich, dass um so mehr Kekse entstehen, je stärker der Schutzkreis war und Kobolde lieben Kekse!
Schutzkreise kann ein Kobold eigentlich nicht ziehen, allerdings gibt es einige Varianten davon.
Eine ist der Tanzkreis. Aufgebaut wird er durch Tanz und Musik im Kreis um das zu schützende Objekt. Und wer sich dann an einen Tanzkreis heranwagt, muss tanzen. Angreifende Orks etwa hüpfen dann eben singend um das Zelt rum, das sie grade noch ausräubern und überfallen wollten.
Ein anderes Beispiel ist der Schutzkreis der Elemente. "Feuer im Süden, höre mich an, lass keinen an diesen Kreis heran! Erde im Westen höre mich an..., Wasser im Norden...., Wind aus dem Osten!" (Und dazu sollte man wohl entsprechend der Richtung eine Kerze, eine Schale Wasser, Erde und ein Symbol für Wind haben!) Vorher zieht man am besten einen Kreis in der Erde/Schnee, oder man nimmt einen Pilzkreis, Kekskreis oder sonstigen Kreis. Bei Bedarf kann man ja dann auch noch Worte hinzufügen oder umändern... Spontanität ist wie bei jedem Koboldszauber ein MUSS!

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Das Koboldsspiel 

ein Brettspiel mit einer Fläche von 1 m² - es ist völlig unsinnig, sieht auf den ersten Blick aus wie Idiotenschach und auf den zweiten kann sich kein Zuseher mehr losreißen und wer fragt "wie sind die Regeln" kann nicht anders - er muss mitspielen. Zum Koboldspiel gehört es unter anderem dazu Figuren auf dem 1m² Schachbrett zu bewegen. Meistens bestehen diese Figuren aus Bonbons, bunten Steinen, Teetassen mit Tee drin und anderem Unsinn. Außerdem müssen beim Koboldsspiel Beleidigungen ausgetauscht, oder aber neue Zauber ausprobiert oder auch Geschichten erzählt werden, wenn man dran kommt. (Gibt riesiges Chaos - wird in Plotlöchern gerne gespielt)

Wünsche erfüllen

Nicht zu vergessen ist die mächtigste Kraft eines Kobolds, nämlich die, Wünsche zu erfüllen. Dies kommt aber sehr selten vor und dann nur, wenn der Kobold es versprochen hat, sich der Person nahe fühlt oder ähnliche, zwingende Gründe. Doch sollte man auch vorsichtig sein, wenn ein Kobold einen Wunsch erfüllt. 
Will man z.B. ewiges Leben, so ist dies keineswegs ein Problem für einen Kobold: Er verwandelt denjenigen, der sich dieses gewünscht hat, kurzerhand in einen Felsbrocken. Allerdings können solche Wünsche, die aus Menschen Götter machen, oder die Welt am nächsten Abend untergehen lassen nicht erfüllt werden; (solche Wünsche dürfen ignoriert werden), wie normale Wünsche in Erfüllung gehen, bleibt dem Kobold überlassen. Und das ist wie gesagt nicht immer so toll......
Aber: Nicht wirklich jeder Kobold kann Wünsche erfüllen!!! (Ein Kobold sollte dazu schon ein paar Cons mitgemacht haben)

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Darstellung von Zauber und mehr über die Zauberei

"Feuersalamander - Grosses Durcheinander..." (Alle in Hörweite sind plötzlich zu dumm zu allem - kleines Ritual.- Dauer 20 Minuten. Und das mit einer gehörigen Portion Durcheinander. Dieses Ritual MUSS absolut chaotisch sein)

Jeder Kobold hat für seinen Charakter ganz individuelle und kennzeichnende Zauber, ein Erdkobold kann die Erdschmelze (er fährt in den Erdboden hinein und ist quasi unsichtbar- ausspielen am besten mit einer Blätterdecke), jeder Steinkobold kann sich in einen Stein verwandeln oder jemandem einen Stein in den Schuh zaubern.

Schabernackzauber und die meisten anderen Zauber, so nicht speziell anders festgelegt oder speziell ausgeführt, dauern zwischen 2-10 Minuten.

Magiebrechen klappt bei fast allen Koboldszaubern (wenn auch nicht sehr leicht) - manchmal ergeben sich aber unerwartete Nebenwirkungen für den, der versucht den Zauber zu brechen. 
Das Gerücht, dass ein Erzmagier über einen Koboldsfluch bloß kurz lacht und ihn mit einem Fingerschnippen aufhebt, ist eine Fehlinformation durch Spieler, die es einfach nicht vertragen, dass ein dummer kleiner Kobold auch mächtig sein kann.
(Allerdings können Kobolde, die am Tag 30 Spieler mit irgendwelchen permanenten Flüchen belegen gerne ignoriert werden.) Ein Zauber, der wirklich permanent hält und nur durch ein gutes Ritual gebrochen werden kann, sollte seine Berechtigung haben und am besten auch durch ein Ritual entstehen. EIN solcher Zauber pro Con ist mehr als genug.

Magiespiegel klappt nur bedingt. Ein Kobold kann den Zwingtanz auch auf die Schuhe des Opfers legen, dann tanzen diese los und der, der darin steckt muss mittanzen, oder er schafft es, sie auszuziehen. 
Will ein Feuerkobold jemanden zum schwitzen bringen, bei dem es dem Opfer heiß und heißer wird, so wirkt ein Magiespiegel nicht, denn einen Feuerkobold zum schwitzen zu bringen ist unlogisch und geht nicht. Zauber, die diesem Prinzip folgen, können also nicht gespiegelt werden und entladen sich dann irgendwo anders.
Allerdings kann zurückkommende Magie auch sehr witzig sein. Ein Kobold, der seinen eigenen Schabernackzauber ausspielen muss, ist sicher eine Belustigung für alle Umstehenden und sollte daher unbedingt ausgespielt werden.

Wie fast alle magischen Wesen wird auch ein Kobold irgendwann einmal müde von zuviel Magiewirken. Über Nacht, also während der Kobold schläft (oder die Anderswelt besucht), kann er seine Kräfte wieder stärken und am nächsten Tag erneut Chaos verbreiten.


Um Koboldszauber zu erlernen
, muss der Lernende entweder die Fähigkeit Magiekunde haben oder aber den Zauber als Geschenk vom Kobold erhalten (das kann auch nicht jeder Kobold). Wichtig ist, dass sich Koboldmagie von der Magie der Menschen oder Elfen grundlegend unterscheidet. Das Erlernen von Koboldmagie ist deshalb für einen Magier schwerer als einen normalen Zauber erlernen. Umgekehrt hat aber auch ein Kobold Schwierigkeiten für ihn fremde Magie zu lernen. Pro Tag lässt sich nur ein Zauber erlernen. Danach kann sich der Kobold nicht mehr auf das Lernen eines weiteren Zaubers konzentrieren.

Gelernt wird ein Zauber, indem der Kobold dem Lehrling seinen Zauber anhängt. Umgekehrt lernt ein Kobold durch Eigenversuche am besten. Das heißt, er wird selbst verzaubert oder darf versuchen mit dem Lehrmeister Magie zu wirken. Oft dauert es eine Weile bis der Kobold die neue Magie vollständig beherrscht. Kleinere Fehler, die die Umgebung etwas durcheinander bringen, sind die Regel. Wer also "Lachkrampf" lernen will, muss sich selbst erst mal vor Lachen am Boden wälzen. Dabei kann es passieren, dass Zuschauer plötzlich zwangsweise mitmachen müssen.

Einen Kobold bringt man aber normalerweise nicht so leicht dazu, seine Zauber zu verraten. Hilfreich ist es, ihn mit einem besonders tollen Stück für seine Sammlung zu überzeugen oder ihm im Gegenzug auch einen Zauber beibringen. Manchmal stellt der Kobold dem Bittsteller ein Rätsel oder lässt ihn etwas dummes tun.
Wichtig ist auch hierbei der Spaß!

Dass sich Koboldmagie von der normalen Magie unterscheidet, wird am besten deutlich, wenn der Kobold nicht dieselben Sprüche wie ein Magier benutzt. Ein Kobold, der auf Latein etwas daherbrabbelt und gar in Trance versinkt um zu zaubern, erscheint nicht nur unglaubwürdig, sondern auch lächerlich.
"Latein ist die Sprache der arkanen (hermetischen oder astralen) Magier... solche komischen Worte benutz ich doch ned!"
(Gute Koboldmagie ist schon am Spruch in ihrer Wirkung erkennbar und erspart lange Outtimeerklärungen.)

(Wichtig ist auch, dass man als Kobold oft improvisieren muss und nicht alles genau so spielen kann, wie es hier steht (oder in Regelwerken verlangt wird). Manche Zauber entfalten ihre Wirkung plötzlich durch einen neuentdeckten Reim, ein Wasserkobold wird sich nicht an die 2. Koboldregel halten und es ist nicht gesagt, ob ein Kobold es nicht schafft seine Manieren auch an einer königlichen Tafel nicht zu vergessen.
Auch ist es nicht nötig, sich 100 feste Zauber zu merken, denn es werden sich genug Gelegenheiten ergeben, in denen ein neuer Zauber geschaffen werden kann.)

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Hier einige weitere Koboldszauber wie sie aussehen könnten:


  • Tor zur Anderwelt:

Tief im Wald, spät in der Nacht
haben wir ein Anderswelttor aufgemacht.
Feen und Kobolde wollt ihr seh´n,

Ihr braucht nur hindurch zu geh´n!

  • Eins zwei drei- Nackedei das Opfer zieht sich aus. (Soweit wie man das ausspielen möchte, manche Spieler werden hier wohl einfach den "Koboldignorationszauber" anwenden und nicht mitmachen.)
  • Hand ans Bein- is nicht fein! Krummer Rücken- musst Dich bücken! - der unglückselige Verzauberte fasst sich ans Knie und bleibt in gebeugter Haltung stehen. (Der Kobold nimmt, während er den Spruch sagt die Hand seines Opfers und legt sie auf dessen Knie)
  • Hast keinen Grund aber lach Dich gesund! oder Es kitzelt dich der kleine Zeh, dir tut vor lachen nix mehr weh! - ersteres ist als Heilzauber gedacht, beim zweiten wälzt sich der Verzauberte vor Lachen auf dem Boden. (Ein Kobold der einen Heilzauber wirkt, sagt nicht nur diesen Spruch auf. Dazu gehört ein gehöriges Brimbamborium aus Flüchen, Schimpfwörtern, Gemurmel und Gehüpfe. Man könnte das 10 Minütige Chaos auch als Ritual bezeichnen ;)
  • Schagga Wagga Wu- tanzen musst Du- Zwingtanz. Der Zauber klappt noch besser, wenn man dazu singt oder Musik macht.
  • Schagga Wagga Wu- am Boden klebst Du (Auch als "Klebegift" bekannt)- jemand klebt am Boden fest, alle anderen die ihn anfassen kleben daraufhin an diesem fest. Mit der Zeit breitet sich das Klebegift auch auf den Boden und die nähere Umgebung aus, bis immer mehr Leute festkleben, das Klebegift löst sich nach 10 Minuten langsam auf. (Zum Klebegift nimmt man am besten grüne Gelatine, die man den Leuten vor die Füsse wirft, dann haben sie was zu angucken.) Auch der Zauber "Verwurzelung" gehört in diese Kategorie.
  • Rigeldimmeldimdum- du drehst dich jetz im Kreis rum!
  • Oh weh oh weh, oh wei oh wei - Der haut den Kobold gleich zu Brei, dein rechter (linker) Arm sei schwer wie Blei!
  • Blätter, Wurzeln und Geäst halten dich am Boden fest, bleibst hier auf der Stelle stehn und kannst nicht mehr weitergehn.
  • Schnieke,  schnake , schninke auf dem rechten (linken) Bein jetzt hinke!
  • Die Blase drückt, du glaubst es kaum, du pinkelst jetzt an einen Baum!
  • Der trägt die Rüstung (das Schwert) gar zu stolz, doch Eisen mach ich jetzt zu Holz!
  • Kleine Pflanze, Samenkorn wachse aus dem Boden. Recke dich und strecke dich, wachse jetzt nach oben!

und die allseits beliebten Schagga Wagga Wu...

  • "...Rückwärts tun musst´s Du!"- (man muss alles rückwärts tun und weiß es hinterher nicht mehr. Ein Angreifer stolpert z.B. rückwärtsredend zurück in den Wald oder der Wirt lässt sich sein Geld wieder abnehmen und geht rückwärts zurück in die Küche um sich dort zu fragen, wie er dahin kommt.
  • "...wie eine Frau sprichst Du!"- Fistelstimme für Männer, für Frauen umgekehrt. (Meistens verteilt der Kobold dazu noch bunte Punkte - kleine Aufkleber - solange die pappen, hält der Zauber. Nach ein paar Minuten kann man sie abziehen.
  • "... stolpern wirst Du!"- Stolperzauber.

und noch mehr Zauber aus DSA geklaut:

  • Dummer Wicht- siehst mich nicht! Kobold ist unsichtbar [in manchen Regelwerken ist das auch "Erdschmelze"/"Astralraum"] (Ein Kobold der sich unsichtbar macht kann zum Beispiel in jeder Hand eine Blume halten oder einen Zweig, jedenfalls sollte man deutlich sehen, dass der Kobold sich versteckt, am besten ist immer noch der Trick mit dem Stein oder der Nebel)
  • Schlimmer Trick - Mißgeschick (liegt auf der Hand, benutzt wird dazu gerne ein Gummiball - ähnlich wie "Feuerball")
  • Blendwerk ist ein spezieller Zauber. So sehen Leute das Koboldgold (angemalte Steine) als echtes Gold. Koboldgold hat ausserdem die Eigenschaft zum Besitzer zurückzukehren, sobald man nicht hinschaut. Blendwerk klappt aber auch mit "Blätter zu Taler!" oder "Stroh zu Gold". 
  • Klipp-Klapp-Papperlapapp!- alle die es hören, verstehen sich gegenseitig nicht mehr in gesprochenen und geschriebenen Worten. Inklusive dem Kobold.
  • Feuersalamander - Grosses Durcheinander! Alles geht schief für die ich es rief- für alle die es hören klar! Alle werden tolpatschig, nichts klappt mehr, überall scheint alles im Chaos zu enden. 


Für verschiedene Kobolde sind außerdem Elemente oder Gegenstände für die Magie ausschlaggebend. So versteht sich ein Feuerkobold aufs Feuermachen, ein Wasserkobold auf Durstzauber und ein Steinkobold beherrscht "Stein im Schuh" meisterhaft. Ein Winterkobold ird den Zauber "Glatt wie Eis, fall auf den Steiß" wohl am liebsten mögen.

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Ausspielen der Magie

Wichtig ist, dass einem ein Spruch abgenommen wird. Nur irgendwas daherbrabbeln kann jeder, aber ein guter Zauber muss auch gut ausgespielt sein. Dazu gibt es vielleicht ein paar Pyroeffekte, bunte Bälle, jede Menge Krimskrams, sich reimende Sprüche und vor allem ein wahnsinns Getue um jeden noch so popeligen Zauber. 
Ein Kobold der in den Astralraum wechselt oder sich unsichtbar macht, verschränkt nicht bloß die Arme vor dem Körper und rennt dann noch gut sichtbar herum (Zauber gefumbelt!) 
Und Zauber an sich ist um so lustiger, je mehr Leute zusehen. Also bietet man den Leuten eine Show, bei der sie was zu lachen kriegen. Zwar kann ein Kobold seine Magie ohne diesen ganzen Unsinn, jedoch braucht er oft ein paar Sekunden um sich zu konzentrieren und das geht am besten, wenn man zum entsprechenden Zauber eine passende Handlung vollzieht.

Rituale

Ach ja: Koboldrituale dürften die einzigen sein, während denen auch geredet werden darf. Bei einem Koboldsritual geht es nicht darum nur richtige Beschwörungssprüche abzulassen. Nein es geht vielmehr um ein irrsinns Theater. Alles was man nicht tun sollte ist es Kobolde stören, die sich konzentrieren. 
Das Ritual kann eine halbe Stunde dauern, aber das Konzentrieren und wirkliche Magie beschwören nur 1 Minute davon. 
Kobolde müssen nicht, wie andere Magier, langsam Magie aufbauen und irgendwelche Elemente, Geister usw. anrufen. Sie können recht plötzlich eine große Menge Magie kanalisieren. Aber wenn sie das erst mal tun, dann sollte man sie auf keinen Fall unterbrechen oder gar in ihren Ritualkreis eindringen.
Außerdem ist die Mitwirkung von arkanen/hermetischen Magiern in einem Koboldsritual nicht sinnig. Da kann man sich ziemlich sicher sein, dass es schiefgeht.

Weitere Gerüchte aus Sagen und Geschichten

Steigt beim Bau einer Mauer jemand über die noch unfertige niedrige Mauer, wird an der Stelle eine Koboldtür entstehen, das heißt, man kann da durch die Wand gehen, oder auch nicht.

Vernünftige Menschen lassen ihre Häuser nach der Fertigstellung weihen oder hängen ein Wagenrad über die Tür, was Kobolde im Allgemeinen fernhält oder diese Türen wieder verschließt.

Ist jemand so dumm, Kobolde an ihren Schwänzen zusammenzubinden/hexen, hat er es plötzlich mit der geballten Ladung Magie von vielen Quälgeistern zu tun.

Isst jemand Koboldkekse, steckt er sich mit Kobolismus an.

Spricht man den wahren Namen eines Kobolds rückwärts aus, so ist er gebannt.


Und endlich Schluß

Bolde Hauptsache es macht Spaß einen Kobold zu spielen, denn dies ist das Wichtigste auf einem LARP.

Dieses Werk soll helfen, einen näheren Einblick auf das Leben eines Kobolds zu bekommen, aber nichtsdestotrotz gibt es so verschiedene Möglichkeiten einen Kobold zu spielen, denn jeder kennt sie anders und findet dies gut und das andere einfach blöd.

Wir haben alles zusammengetragen, was wir in Erfahrung gebracht haben und dieses Kompendium geschrieben, das sicher immer wieder erweitert und geändert werden wird. 

Aber bis es soweit ist, reichen diese Informationen, um die Koboldwelt greifbarer und spielbarer zu machen.

Also nicht vergessen:  Habt Spaß und lasst ihn euch nicht verderben!!!

Die Koboldregeln werden gespielt und weitergesponnen von:
Ewigesunglück, SiebenTageRegenwetter, IHKS, Efeu, LandinSicht, SoeinÄrger, Zündel, Lavendel, Morgentau, Maiblüte, Flockensocken, Ebbe, Mipooka, ....

wer Ideen hat, bitte meldet euch bei mir:
susi @ boronk . de