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Selbst Lesen und
Schreiben kann sich als nützliche Fähigkeit erweisen, die man
als Kobold erlernen kann.
Ein
weiterer
wesentlicher Charakterzug eines Kobolds, einer der auch den meisten zu
eigen ist, ist die Geheimniskrämerei.
Ein Kobold würde am liebsten aus allem ein Geheimnis machen.
Prägend für diese Geheimhaltung ist der wahre Name der
Kobolde. Jeder einzelne von ihnen hat einen echten Namen, der niemandem
erzählt wird, nicht einmal dem engsten Koboldsfreund. Denn
würde jemand den wirklichen Namen erfahren, so könnte er
Unheil über den Kobold bringen, auch wenn Derjenige, der den Namen
kennt, lammfromm und freundlich ist (Näheres dazu siehe weiter
hinten).
Absolut immer zutreffend und
wichtig ist diese Wesensart der Kobolde:
Sie sind (wie viele Andersweltwesen)
ziemlich verrückt. Das heißt heute war der Kobold noch
umgänglich und hat geholfen wo er nur konnte, doch am Tag darauf
ist er vor lauter Bosheit kaum wiederzuerkennen.
Speziell, wenn Kobolde nicht richtig
behandelt, beleidigt oder sogar verletzt werden, so zeigen sie eine
ganz andere Seite.
Jeder kennt die Geschichte
mit den helfenden Heinzelmännchen, die, als der Wirt nur noch sie
seine Arbeit machen lässt, weil er zu faul geworden ist,
sämtliche Gläser und Weinflaschen zerspringen lassen.
Oder
die Morna, ein Andersweltwesen, halb
verführerische Frau, halb Ziege (der Unterleib) z.B. hilft Kindern
und alten Menschen bereitwillig, ernährt sich aber vom Blut junger
Männer.
Ganz so extrem ist es bei Kobolden (besonders
bei Spielerkobolden) nicht immer, dennoch können sie
verschiedene Wesen verschieden behandeln.
Man hat also die Möglichkeit
aus
seinem braven Kobold plötzlich und ohne ersichtlichen Grund einen
Griesgram, Trauerkloß oder Bösewicht zu machen (oder aus
einem Bösewicht einen herzensguten Kobold).
Kobolde kennen sich in der Natur,
mit
Heilpflanzen und Kräutern aus, wissen um deren oft geheime
Standorte und sind meistens dazu fähig, allein zurecht zu kommen.
Da sie viel Zeit im Freien verbringen, sehen sie es gar nicht gerne,
wenn jemand mit der Natur Raubbau betreibt und sich im Wald wie ein
tollwütiger Oger aufführt.
Sprache
Die
Sprache der Kobolde ist
für
die
Ohren von Normal-Sterblichen als solche nicht zu erkennen. Wohl eher
hören sie ein Gebrabbel, zischende, knackende Töne, ein
einziges Wirrwarr aus Lauten und nie gehörten Tönen.
Koboldisch wird so schnell gesprochen, dass eigentlich kein
fleischliches Wesen diese Sprache beherrschen kann. Einzige Ausnahme
sind die von Kobolden großgezogenen Schelme, die die Sprache gut
verstehen, aber einen Zauber brauchen, um sie zu sprechen (z.B.
Axxeleratus Blitzgeschwind [wie in DSA] oder etwas Vergleichbares).
(Koboldisch wird intime
in
zischendem
Flüsterton gesprochen [um zu signalisieren, dass eine
andere Sprache benutzt wird.] Außerdem versteht ja keiner
geflüsterte Worte.)
Wir kennen keine
Sprachbarrieren
Weil Koboldisch so sauschwer zu
verstehen
ist, haben Kobolde ihrerseits die Begabung, die fremdesten Sprachen in
kürzester Zeit zu lernen, damit sie sich mit den Übrigen
verständigen können. So beherrschen die meisten Kobolde die
menschliche Sprache, aber oft auch Elfisch und Orkisch, Goblinisch und
Zwergisch. Schließlich ist die Sprache neben dem Schabernakzauber
das wichtigste, um Kontakte zu knüpfen.
Und mit einem Ork stellt man sich
ja
immer
noch am besten, wenn man ihn in seiner Muttersprache anspricht und ihm
ein Dulu (Jede Art Alkohol) spendiert.
Allerdings ist es im Spiel
natürlich
von Nöten entsprechende Fremdsprachen dann auch intime zu
lernen.
(Dass
Englisch = Elfisch
ist,
mag bei
einigen SL´s gelten, ist aber eigentlich auch teilweise die
Sprache Großbritanniens, wo viele Kobolde herstammen (Schottland,
Irland). Also lieber Sindarin lernen! Englische Elfen versteht man halt
dann sowieso!)
(Koboldische
Wörter)
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Kobolde ähneln in vielem den
Feen,
besonders as die Musik angeht. Sie lieben es, Musik zu machen,
dabei zuzuhören und zu tanzen. Wenn es nicht anders geht, tanzen
sie sogar ohne Musik.
Sehr oft haben sie für
Singen,
Tanzen
und Musizieren einen eigenen Tanzkreis, gesäumt von weißen
Pilzen. Feen werden zu solchen Veranstaltungen gerne eingeladen, denn
mit ihnen tanzt und singt es sich doppelt so gut. Menschen, die einen
solchen Kreis betreten, tanzen unweigerlich mit, und zwar solange wie
es die Geister tun. Dies kann, wenn´s ganz schlecht für den
Menschen geht, schon mal 100 Jahre (mehr oder weniger) dauern. Das
kommt daher, dass in einem Tanzkreis die Zeit der Anderswelt herrscht,
und die vergeht schneller oder viel langsamer, als die normale Zeit -so
sind während dem Tanzen vielleicht 100 Jahre verstrichen, in
Wirklichkeit aber nur eine Stunde; der Mensch jedoch ist um hundert
Jahre gealtert und zerfällt zu Staub. (Natürlich ist
sowas auf einem LARP kaum auszuspielen und ein armer mittanzender
Mensch wird wohl nach einiger Zeit wieder entlassen.)
Woher Kobolde kommen und wie sie
geboren
werden, darüber gibt es kaum eine verlässliche Quelle, es
sollte sowieso niemanden etwas angehen. Aber für gewöhnlich
suchen sich Kobolde Partner aus ihrem Volk. Es soll aber auch
vorkommen, dass sie anderen Leuten den Kopf verdrehen.
Kobolde
können sehr alt
werden,
Zeit bedeutet ihnen eigentlich nichts, sie kennen den Begriff ALTERN
nur von den Normal-Sterblichen. Man ist eben so jung wie man sich
fühlt. Allerdings sollte man davon Abstand nehmen zu behaupten man
sei 354 Jahre alt. Kobolde zählen die Jahre nicht so pedantisch
und wenn jemand es halt doch mal wissen will, erklärt man eben
freudestrahlend man wäre "im selben Jahr geboren, wie der junge
Baum da hinten".
Kobolde führen eigentlich ein
sehr
verstecktes Leben, doch manchmal (zufällig dann, wenn ein
CON ist) packt sie die Lust Unsinn zu stiften. Dann kommen sie
aus der Anderswelt oder ihren Verstecken in der normalen Welt und
mischen sich unter die Menschen, Elfen und Helden usw.
Und Kobolde nisten sich
überall
ein: In Wäldern, alten Mühlen und Ruinen, in Flüssen und
Seen aber auch in Häusern (dann vorwiegend am Land, denn der
Stadtrummel ist nichts für Kobolde). Zwei, drei Mahlzeiten am Tag
genügen den Kobolden. Hierbei bevorzugen manche Milch oder Sahne
(Butter, Käse...). Aber alles andere wird von einem Kobold wohl
auch gegessen, Hauptsache es schmeckt. Ist der Ort auch noch
gemütlich warm und trocken, kann es sein, dass der Kobold nicht
mehr so schnell weg will.
Weiterhin typisch für die
Lebensart
der Kobolde ist das Stellen von Rätseln. "Beantworte mir nur
dieses Rätsel und ich werde dich nicht wieder quälen!" Ein
Kobold, der so etwas sagt, ist nicht unbedingt hinterlistig. Er meint
es ehrlich, doch er sollte sich dazu schon ein deftiges Rätsel
ausgesucht haben, das niemand so leicht knacken kann. Bei jeder
Gelegenheit kann ein Kobold also ein Rätsel stellen, und es macht
ihm ungeheuer Spaß mitanzusehen, wie sich das "Opfer" um eine
Antwort bemüht. Um so ärgerlicher ist es, wenn jemand das
Rätsel löst; jeder Kobold reagiert da anders (man denke an
das "blöde" Rumpelstilzchen).
Natürlich kann man als Kobold
einem
Rätsel auch selten widerstehen;)
Angeblich klauen Kobolde auch
Menschenkinder aus ihren Wiegen und ersetzten sie durch
Wechselbälger. Dafür werden die gestohlenen Kinder von den
Kobolden grossgezogen und später zu Schelmen, die mit ihren
erlernten Zaubern selbst ziemlich viel Chaos anrichten können.
Das Gerücht, dass Kobolde
kleine
Kinder essen, ist frei erfunden!
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Die eigentliche Heimat der
Kobolde
Der Ort, dem alle Kobolde, Feen (bedingt)
und
sonstige Geister entstammen, ist die Anderswelt (auch Anderwelt,
Geisterwelt oder Nebenwelt). Sie ist eine Welt, die neben der
Menschenwelt existiert und durch Tore, Türen und Spalten von ihren
Bewohnern erreicht werden kann. Normale Wesen vermögen weder die
Türen zu sehen noch sie zu beschreiten, dies ist nur mit der Hilfe
eines Andersweltbewohners möglich (indem er den Fremden an der
Hand mit hinein nimmt). Es kommt auf die Umgebung an wie viele Tore es
gibt. Zu finden sind sie z.B. in Bäumen, Hügeln, an einem
blühenden Busch, mitten auf einer Lichtung und an ähnlichen
mystisch angehauchten Plätzen.
Es wir gemunkelt, dass Efeu die Tore
zur
Geisterwelt öffnen kann, sicher sein kann man sich da aber nie.
In der Anderswelt vergeht die Zeit
manchmal schneller (oder langsamer) als in der Welt der Menschen, um
wieviel schneller oder langsamer kann sehr unterschiedlich sein,
manchmal nur Stunden, manchmal viele Jahre.
Die Anderswelt ist sehr schön,
das
sagt jeder Bewohner, gleich welcher Art. Falls Beschreibungen der
Anderswelt auftauchen, so sind sie sehr unterschiedlich. Jeder sieht
sie anders, stets aber unwiderstehlich, blendend, wundervoll,
großartig, prächtig, phantastisch usw.
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Natürlich sind Kobolde immer
interessiert an jeglichem Glitzerzeug und viele sammeln auch
Schätze, die aber oft nur für den Kobold etwas wert sind.
Seien es Glöckchen, Knöpfe oder Flüche, die man begehrt,
irgend etwas sollte man auf alle Fälle sammeln und dem auch nicht
widerstehen können.
Wichtig dabei ist im Endeffekt (für
den Spieler) nicht der Wert eines Stückes, sondern der
Spass den man beim Erspielen hatte.
Manche sammeln Glitzerzeug noch
aus einem anderen Grund.
Stehlen
ist unter den meisten Kobolden
hingegen
verpönt und nur was für Diebe! Ein guter Kobold muss nicht
stehlen um das Erwünschte in seine Tasche zu bekommen (ja, die
Verlockung ist oftmals sehr groß...). Viel eher scheint es dem
Kobold leicht zu fallen, jemanden zu überzeugen etwas freiwillig
herzugeben "das im Grunde eigentlich ja kaum was wert ist und das man
nicht mal brauchen kann und außerdem so tollen Krach macht".
Dazu sollte keine Drohung nötig
sein,
"Wehe enn du nicht, denn dann...". Viel eher tauscht ein Kobold Sachen
ein, weshalb er auch immer eine Menge Krimskrams mit sich führt.
Er
stellt Rätsel und verlangt sein begehrtes Objekt, falls das
Rätsel nicht gelöst wird. Ein bisschen Magie wird der Kobold
sicherlich auch ab und zu anwenden, falls die Person etwas partout
nicht herausrücken will. Oder er nutzt eine List; es bleibt
dem Kobold überlassen.
Da Kobolde im Allgemeinen nicht
klauen,
finden sie es auch nicht besonders witzig beklaut zu werden. Die Rache
ist fürchterlich, klaut jemand den Schatz eines Koboldes! Und
manchmal finden die Schätze (etwa das Koboldgold) ganz allein
zurück nach Hause, wo sie hingehören - in die Taschen des
Koboldes!
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Wut im
Bauch
Obwohl das Opfer eines Koboldes
oft viel
auszuhalten hat, ist es ein ungeschriebenes Gesetz, dass Kobolde weder
kämpfen, noch töten oder verletzen. Dies bedeutet, dass sie
keine Waffen führen.
Aber natürlich gibt es auch hier
einige Ausnahmen. Die Rotkappe z.B. zählt zu den wohl brutalsten
Feenwesen. Wie sein Name schon sagt, trägt er eine rote Kappe, die
von Zeit zu Zeit neu gefärbt werden muss: mit Blut. Man
sollte also generell vorsichtig sein, denn vielleicht hält ein
verrückter Kobold, der gerade vor einem steht, nichts von dem
Gesetz, niemanden zu töten.
So kann ein Kobold gezwungen werden,
jemandem etwas anzutun, obwohl er das gar nicht möchte. Aber im
Normalfall wird jeder Kobold sorgsam darauf achten, sich die Wut seiner
Opfer nicht dadurch zuzuziehen, dass er jemanden tötet.
Wie gesagt - Kobolde die ein Schwert
tragen,
sollten eine große Ausnahme sein.
Bei vielen Zaubern lässt es
sich
manchmal eben nicht vermeiden, dass der Betroffene sich den Steiß
prellt, schmerzende Ausschläge bekommt, oder einfach nur
imaginäre Schmerzen von imaginären Verletzungen hat... Jedoch
wird sich keiner durch einen Koboldstreich wirklich schlimm verletzen,
außer er ist so dumm und fällt nach einem Stolperzauber ins
eigene Schwert.
Wichtig: Versucht man sich an
einem
Kobold zu rächen, kann das übel enden. Ein beleidigter Kobold
ist schon mal dazu bereit seine ganze Macht in einen Fluch zu legen.
Also: Lieber die Finger von Kobolden lassen, man kann nie wissen, wozu
sie fähig sind!!!
Am besten, man nimmt die Streiche von
Kobolden mit Humor.
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Magie
Den Kobolden sind, wie den meisten
Andersweltwesen, ihre magischen Fähigkeiten angeboren. Ihre Magie
unterscheidet sich aber grundlegend von der der Zauberer und Elfen und
sonstigen "normalen" Wesen. Ihre Zauber sind in erster Linie zum
Spaß da. Die Koboldszauber sind meistens lustig, vielleicht auch
peinlich, selten verletzend und eigentlich nie tödlich. Kein
Kobold würde einen Zauber wie "Feuerball" erlernen oder
anwenden.
Verschiedene
Arten von Zauber
Der Schabernackzauber der Kobolde
ist
nur schwach. Man verletzt Keinen damit und normalerweise bleiben dem
Verzauberten auch keine Nachwirkungen, die seinen Charakter noch lange
beeinflussen. Es ist also nicht nötig Koboldszauber pingelig genau
mit Punkten, Zeit und Stufen festzusetzen, wie normale andere Zauber.
Er soll ja nur ein bisschen Unterhaltung für den Kobold sein.
Aus diesem Grund sollte ein
Kobold
nicht nach einem Regelwerk erschaffen werden. Am besten er hält
sich an die einfache Regel "Du kannst, was Du darstellen kannst!"
Was viele nicht wissen ist, dass
Kobolde
in Wirklichkeit sehr mächtig sein können. Es kann durchaus
sein, dass ein Kobold auch einem Magier gewachsen ist. Allerdings sind
Kobolde für gewöhnlich kaum darauf aus, sich mit einem Magier
anzulegen. Sie verschwenden ihre Magie lieber für irgendwelchen
Schabernack.
Man sollte die
magische Macht
als
Spieler auch nicht unbedingt maßlos ausreizen oder
übertreiben, also nicht alles und jeden alle 10 Minuten
verzaubern. Das verdirbt Spielern ihren Spaß.
Ein gut gespielter Kobold kann auch
ohne
Zauber Verwirrung stiften in dem er nur Unsinn erzählt oder von
einer Minute auf die andere hinterlistig oder lieb und nett wird.
Kobolde sind ungefährlich und
dafür, dass sie keine Waffen führen und keinen
Rüstungsschutz oder starke Kampfmagie haben, sollten sie
wenigstens ihren Spaß haben dürfen.
Ganz hilflos sind Kobolde mit ihren
Zaubern
natürlich nicht: Ein Stolperzauber zur rechten Zeit kann
lebensrettend sein.
Wichtig: mehr angeben, was man
angeblich
alles kann, als wirklich zaubern. Ein Kobold der nicht zaubert scheint
viel geheimnisvoller, als einer der im Lager rumläuft und
Zwingtanz, Lachkrampf und Schluckauf verteilt. Man kann ihn dann ja
sofort beurteilen als ein kleines lästiges Ding, was eh bloß
Unsinnzauber drauf hat.
Kobolde, die plötzlich etwas
wirklich
fieses machen (alles Geld in Haare verwandeln) müssen aber auch
damit rechnen von wütenden Leuten verhauen zu werden.
Darum Magie nicht als
Allroundärgernis
einsetzen!
Mann kann einen kompletten Con ohne
Zauber
auskommen. Manchmal reichen verwirrende Rätsel oder unsinnige
Geschichten um Andere so richtig aus dem Konzept zu bringen.
Zu den Schabernackzaubern
gehören
solche Zauber wie: Stolperzauber,
Blähungen, Schluckauf,
Juckreiz, Lachanfall, Niesreiz, Weinkrampf,
Ungehörige-Bemerkungen-zu-falscher-Zeit-sagen-Zauber,
FlimFlamFlunkel (für einen Feuerkobold), Rauch und
Nebelschwaden...)
Unsichtbarkeit
wird meistens ein
Problem
für die Darstellung. So sollte der Kobold zuerst mal lernen im
Wald wirklich "unsichtbar" zu werden, in dem er sich wirklich gut
versteckt. Oder aber der Kobold lernt sich in etwas zu verwandeln, das
ihn praktisch unsichtbar macht- zum Beispiel in einen Stein. Dazu
sollte er dann aber zumindest die passende Decke als Überwurf
dabeihaben. Ehe der Kobold unsichtbar wird, zieht meistens
Nebel
auf (Rauchbombe) und während des Nebels
verschwindet er einfach schnell im Wald, während die anderen
denken, er wäre unsichtbar geworden.
Neben diesen einfachen Zaubern
besitzen
die Kobolde komplexere Zauber, die Konzentration benötigen und
nicht einfach so, oder oft nacheinander vollbracht werden können.
Darunter fallen Zauber, wie: Zwingtanz,
Wurzeln schlagen, Pinkel an
jeden Baum, jemanden in ein Tier oder in jemand anders zu verwandeln
(besser gesagt... jemand wird sich für ein Tier halten), Stroh zu
Gold spinnen oder wahlweise Geld in Haare verwandeln, jemandem einen
Buckel, eine riesen Nase oder ein drittes Bein anzaubern (hierzu
ist es dann wieder nötig die große Nase aus Latex
dabeizuhaben und sie seinem Opfer anzukleben), die
Aufmerksamkeit sämtlicher Mücken im Umkreis auf eine einzige
Person lenken, usw.
Beliebt bei Kobolden sind
Zaubersprüche, die mit "Shagga-Wagga-Wu" beginnen und sich reimen,
wie etwa: "Shagga-Wagga-Wu, wie eine Frau sprichst du!" (Fistelstimme)
oder ähnliches.
Spezielle Zaubersprüche oder
Handlungen sind nicht unbedingt nötig, aber die meisten Kobolde
haben einen bestimmten Spruch oder eine Zauberhandlung, denn dies ist
ungeheuer spaßig für sie (und dient nicht nur zur
Veranschaulichung für die Opfer!)
Tatsächlich wird um viele Zauber
ein
größeres Tamtam gemacht, als nötig. Aber ein paar in
den Bart gemurmelte Worte und kurzes Gefuchtel sind einfach viel zu
langweilig für einen Zauber. (Man kennt ja die alte Regel:
OHNE SPRUCH KEINE MAGIE)
Für manche Zauber werden deshalb
ausser sich reimenden Sprüchen und viel Gehüpfe und Getue
noch Knallerbsen oder etwas ähnliches benutzt.
Manche Kobolde besitzen
Heilzauber, die
sie auf sich selbst oder andere anwenden können. Hin und wieder
passiert einem Kobold schon was, und weil es zu anstrengend ist, in die
Anderswelt zurückzukehren, um sich zu heilen, haben viele einen
praktischen Heilzauber zur Hand. Diese unterscheiden sich
grundsätzlich von gewöhnlichen Heilzaubern, so gibt es etwa:
"Lach dich gesund",
und ähnliche ausgefallene Heilzauber. Für einen Nichtkobold,
der von einem Kobold geheilt wird, sind solcherlei Heilzauber mit
Nebenwirkungen verbunden, wie z.B. zeitweiliger Wahnsinn (Kobolismus),
bunte Flecken und grüne Nasen, Schluckauf und so weiter.
zurück
Flüche
sind ebenfalls von vielen Kobolden genutzt, denn ein Fluch ist
mächtig und relativ einfach, er zieht eben nur viel Kraft ab, und
man muss sich dann eine Weile erholen. Ein Koboldsfluch kann Jahre
halten und sogar permanent wirken, wenn der Fluch gut und der Kobold
wütend genug ist. Manchmal hilft es aber einfach sich bei dem
Kobold zu entschuldigen, der Fluch ist dann automatisch gebrochen
(sofern die Entschuldigung ernst gemeint war)!
Wenn sich mehrere Kobolde
zusammentun
und z.B. ein Ritual abhalten (wenn man das ein Ritual nennen kann),
haben sie die Möglichkeit etwas mächtigere Zauber zu wirken,
wie etwa ein ganzes Dorf mit einem Ungeschicklichkeits-Zauber zu
belegen, oder jeden im Lager eine andere Sprache sprechen zu lassen.
Solche Zauber sind eher die Ausnahme bei Kobolden, denn selten findet
sich eine Gruppe Kobolde, die sich wirklich einig über eine Sache
sind. (Auf LARPS meistens blanker Unsinn, so etwas zu versuchen)
Kekskreise und
Schutzkreise
Ganz besonders witzig finden Kobolde
es zum
Beispiel einen Schutzkreis in Kekse zu verwandeln. Der "Schutzkreis zu Kekse" Zauber wird
von
mindestens drei Kobolden oder Helfern ausgeführt - Das
Interessante dabei ist natürlich, dass um so mehr Kekse entstehen,
je stärker der Schutzkreis war und Kobolde lieben Kekse!
Schutzkreise kann ein Kobold
eigentlich
nicht ziehen, allerdings gibt es einige Varianten davon.
Eine ist der Tanzkreis. Aufgebaut
wird er
durch Tanz und Musik im Kreis um das zu schützende Objekt. Und wer
sich dann an einen Tanzkreis heranwagt, muss tanzen. Angreifende Orks
etwa hüpfen dann eben singend um das Zelt rum, das sie grade noch
ausräubern und überfallen wollten.
Ein anderes Beispiel ist der
Schutzkreis
der Elemente. "Feuer im Süden, höre mich an, lass keinen an
diesen Kreis heran! Erde im Westen höre mich an..., Wasser im
Norden...., Wind aus dem Osten!" (Und dazu sollte man wohl entsprechend
der Richtung eine Kerze, eine Schale Wasser, Erde und ein Symbol
für Wind haben!) Vorher zieht man am besten einen Kreis in der
Erde/Schnee, oder man nimmt einen Pilzkreis, Kekskreis oder sonstigen
Kreis. Bei Bedarf kann man ja dann auch noch Worte hinzufügen oder
umändern... Spontanität ist wie bei jedem Koboldszauber ein
MUSS!
zurück
Das
Koboldsspiel
ein Brettspiel mit einer
Fläche von
1 m² - es ist völlig unsinnig, sieht auf den ersten Blick aus
wie Idiotenschach und auf den zweiten kann sich kein Zuseher mehr
losreißen und wer fragt "wie sind die Regeln" kann nicht anders -
er muss mitspielen. Zum Koboldspiel gehört es unter anderem dazu
Figuren auf dem 1m² Schachbrett zu bewegen. Meistens bestehen
diese Figuren aus Bonbons, bunten Steinen, Teetassen mit Tee drin und
anderem Unsinn. Außerdem müssen beim Koboldsspiel
Beleidigungen ausgetauscht, oder aber neue Zauber ausprobiert oder auch
Geschichten erzählt werden, wenn man dran kommt. (Gibt riesiges
Chaos - wird in Plotlöchern gerne gespielt)
Wünsche
erfüllen
Nicht zu vergessen ist die
mächtigste Kraft eines Kobolds, nämlich die, Wünsche zu
erfüllen. Dies kommt aber sehr selten vor und dann nur, wenn der
Kobold es versprochen hat, sich der Person nahe fühlt oder
ähnliche, zwingende Gründe. Doch sollte man auch vorsichtig
sein, wenn ein Kobold einen Wunsch erfüllt.
Will man z.B. ewiges Leben, so ist
dies
keineswegs ein Problem für einen Kobold: Er verwandelt denjenigen,
der sich dieses gewünscht hat, kurzerhand in einen Felsbrocken.
Allerdings können solche Wünsche, die aus Menschen
Götter machen, oder die Welt am nächsten Abend untergehen
lassen nicht erfüllt werden; (solche Wünsche
dürfen ignoriert werden), wie normale Wünsche in
Erfüllung gehen,
bleibt dem Kobold überlassen. Und das ist wie gesagt nicht immer
so
toll......
Aber: Nicht wirklich jeder Kobold
kann
Wünsche erfüllen!!! (Ein Kobold sollte dazu schon ein
paar Cons mitgemacht haben)
zurück
Darstellung
von
Zauber und mehr über die Zauberei
"Feuersalamander - Grosses
Durcheinander..." (Alle in Hörweite sind plötzlich zu dumm zu
allem - kleines Ritual.- Dauer 20 Minuten. Und das mit einer
gehörigen Portion Durcheinander. Dieses Ritual MUSS absolut
chaotisch sein)
Jeder Kobold hat für seinen
Charakter ganz individuelle und kennzeichnende Zauber, ein Erdkobold
kann die Erdschmelze (er fährt in den Erdboden hinein und ist
quasi unsichtbar- ausspielen am besten mit einer Blätterdecke),
jeder Steinkobold kann sich in einen Stein verwandeln oder jemandem
einen Stein in den Schuh zaubern.
Schabernackzauber und die meisten
anderen Zauber, so nicht speziell anders festgelegt oder speziell
ausgeführt, dauern zwischen 2-10 Minuten.
Magiebrechen
klappt bei fast allen
Koboldszaubern (wenn auch nicht sehr leicht) - manchmal ergeben sich
aber unerwartete Nebenwirkungen für den, der versucht den Zauber
zu brechen.
Das Gerücht, dass ein Erzmagier
über einen Koboldsfluch bloß kurz lacht und ihn mit einem
Fingerschnippen aufhebt, ist eine Fehlinformation durch Spieler, die es
einfach nicht vertragen, dass ein dummer kleiner Kobold auch
mächtig sein kann.
(Allerdings können Kobolde, die
am Tag
30 Spieler mit irgendwelchen permanenten Flüchen belegen gerne
ignoriert werden.) Ein Zauber, der wirklich permanent hält und nur
durch ein gutes Ritual gebrochen werden kann, sollte seine Berechtigung
haben und am besten auch durch ein Ritual entstehen. EIN solcher Zauber
pro Con ist mehr als genug.
Magiespiegel
klappt nur bedingt.
Ein
Kobold kann den Zwingtanz auch auf die Schuhe des Opfers legen, dann
tanzen diese los und der, der darin steckt muss mittanzen, oder er
schafft es, sie auszuziehen.
Will ein Feuerkobold jemanden zum
schwitzen
bringen, bei dem es dem Opfer heiß und heißer wird, so
wirkt ein Magiespiegel nicht, denn einen Feuerkobold zum schwitzen zu
bringen ist unlogisch und geht nicht. Zauber, die diesem Prinzip
folgen, können also nicht gespiegelt werden und entladen sich dann
irgendwo anders.
Allerdings kann zurückkommende
Magie
auch sehr witzig sein. Ein Kobold, der seinen eigenen Schabernackzauber
ausspielen muss, ist sicher eine Belustigung für alle Umstehenden
und sollte daher unbedingt ausgespielt werden.
Wie fast alle magischen Wesen wird
auch
ein Kobold irgendwann einmal müde von zuviel Magiewirken.
Über Nacht, also während der Kobold schläft (oder die
Anderswelt besucht), kann er seine Kräfte wieder stärken und
am nächsten Tag erneut Chaos verbreiten.
Um Koboldszauber zu erlernen, muss
der
Lernende entweder die Fähigkeit Magiekunde haben oder aber den
Zauber als Geschenk vom Kobold erhalten (das kann auch nicht jeder
Kobold). Wichtig ist, dass sich Koboldmagie von der Magie der Menschen
oder Elfen grundlegend unterscheidet. Das Erlernen von Koboldmagie ist
deshalb für einen Magier schwerer als einen normalen Zauber
erlernen. Umgekehrt hat aber auch ein Kobold Schwierigkeiten für
ihn fremde Magie zu lernen. Pro Tag lässt sich nur ein Zauber
erlernen. Danach kann sich der Kobold nicht mehr auf das Lernen eines
weiteren Zaubers konzentrieren.
Gelernt wird ein Zauber, indem der
Kobold dem Lehrling seinen Zauber anhängt. Umgekehrt lernt ein
Kobold durch Eigenversuche am besten. Das heißt, er wird selbst
verzaubert oder darf versuchen mit dem Lehrmeister Magie zu wirken. Oft
dauert es eine Weile bis der Kobold die neue Magie vollständig
beherrscht. Kleinere Fehler, die die Umgebung etwas durcheinander
bringen, sind die Regel. Wer also "Lachkrampf" lernen will, muss sich
selbst erst mal vor Lachen am Boden wälzen. Dabei kann es
passieren, dass Zuschauer plötzlich zwangsweise mitmachen
müssen.
Einen Kobold bringt man aber
normalerweise nicht so leicht dazu, seine Zauber zu verraten. Hilfreich
ist es, ihn mit einem besonders tollen Stück für seine
Sammlung zu überzeugen oder ihm im Gegenzug auch einen Zauber
beibringen. Manchmal stellt der Kobold dem Bittsteller ein Rätsel
oder lässt ihn etwas dummes tun.
Wichtig ist auch hierbei der
Spaß!
Dass sich Koboldmagie von der
normalen
Magie unterscheidet, wird am besten deutlich, wenn der Kobold nicht
dieselben Sprüche wie ein Magier benutzt. Ein Kobold, der auf
Latein etwas daherbrabbelt und gar in Trance versinkt um zu zaubern,
erscheint nicht nur unglaubwürdig, sondern auch lächerlich.
"Latein ist die Sprache der arkanen
(hermetischen oder astralen) Magier... solche komischen Worte benutz
ich doch ned!"
(Gute Koboldmagie ist schon am Spruch
in
ihrer Wirkung erkennbar und erspart lange Outtimeerklärungen.)
(Wichtig ist auch, dass man als
Kobold
oft improvisieren muss und nicht alles genau so spielen kann, wie es
hier steht (oder in Regelwerken verlangt wird). Manche Zauber entfalten
ihre Wirkung plötzlich durch einen neuentdeckten Reim, ein
Wasserkobold wird sich nicht an die 2. Koboldregel halten und es ist
nicht gesagt, ob ein Kobold es nicht schafft seine Manieren auch an
einer königlichen Tafel nicht zu vergessen.
Auch ist es nicht nötig, sich
100
feste Zauber zu merken, denn es werden sich genug Gelegenheiten
ergeben, in denen ein neuer Zauber geschaffen werden kann.)
zurück
Hier
einige
weitere Koboldszauber wie sie aussehen könnten:
Tief im
Wald, spät in der Nacht
haben
wir ein
Anderswelttor
aufgemacht.
Feen und Kobolde wollt ihr
seh´n,
Ihr
braucht nur hindurch
zu
geh´n!
- Eins
zwei drei- Nackedei
das
Opfer zieht sich aus. (Soweit wie man das ausspielen möchte,
manche Spieler werden hier wohl einfach den "Koboldignorationszauber"
anwenden und nicht mitmachen.)
- Hand
ans Bein- is nicht
fein!
Krummer Rücken- musst Dich bücken! - der
unglückselige
Verzauberte fasst sich ans Knie und bleibt in gebeugter Haltung stehen.
(Der Kobold nimmt, während er den Spruch sagt die Hand seines
Opfers und legt sie auf dessen Knie)
- Hast
keinen Grund aber
lach Dich
gesund! oder
Es
kitzelt dich der kleine Zeh, dir
tut vor lachen nix mehr weh! - ersteres ist als Heilzauber
gedacht,
beim zweiten wälzt sich der Verzauberte vor Lachen auf dem Boden.
(Ein Kobold der einen Heilzauber wirkt, sagt nicht nur diesen Spruch
auf. Dazu gehört ein gehöriges Brimbamborium aus
Flüchen, Schimpfwörtern, Gemurmel und Gehüpfe. Man
könnte das 10 Minütige Chaos auch als Ritual bezeichnen ;)
- Schagga
Wagga Wu-
tanzen musst Du-
Zwingtanz. Der Zauber klappt noch besser, wenn man dazu singt oder
Musik macht.
- Schagga
Wagga Wu- am
Boden klebst
Du (Auch als "Klebegift" bekannt)- jemand klebt am Boden fest,
alle
anderen die ihn anfassen kleben daraufhin an diesem fest. Mit der Zeit
breitet sich das Klebegift auch auf den Boden und die nähere
Umgebung aus, bis immer mehr Leute festkleben, das Klebegift löst
sich nach 10 Minuten langsam auf. (Zum Klebegift nimmt man am besten
grüne Gelatine, die man den Leuten vor die Füsse wirft, dann
haben sie was zu angucken.) Auch der Zauber "Verwurzelung" gehört
in diese Kategorie.
- Rigeldimmeldimdum-
du drehst dich
jetz im Kreis rum!
- Oh weh oh
weh, oh wei oh wei - Der haut den Kobold
gleich zu Brei,
dein rechter (linker) Arm sei schwer wie Blei!
- Blätter,
Wurzeln und
Geäst halten dich am Boden fest, bleibst hier auf der Stelle
stehn und kannst
nicht mehr
weitergehn.
- Schnieke,
schnake
, schninke auf dem rechten (linken) Bein jetzt hinke!
- Die Blase
drückt, du glaubst
es kaum, du pinkelst jetzt an einen Baum!
- Der
trägt die Rüstung
(das Schwert) gar zu stolz, doch Eisen mach ich jetzt zu Holz!
- Kleine
Pflanze, Samenkorn wachse
aus dem Boden. Recke dich und strecke dich, wachse jetzt nach oben!
und die allseits
beliebten Schagga
Wagga
Wu...
- "...Rückwärts tun
musst´s Du!"- (man muss alles rückwärts tun und
weiß es hinterher nicht mehr. Ein Angreifer stolpert z.B.
rückwärtsredend zurück in den Wald oder der Wirt
lässt sich sein Geld wieder abnehmen und geht rückwärts
zurück in die Küche um sich dort zu fragen, wie er dahin
kommt.
- "...wie eine Frau sprichst
Du!"-
Fistelstimme für Männer, für Frauen umgekehrt. (Meistens
verteilt der Kobold dazu noch bunte Punkte - kleine Aufkleber - solange
die pappen, hält der Zauber. Nach ein paar Minuten kann man sie
abziehen.
- "... stolpern wirst Du!"-
Stolperzauber.
und noch mehr Zauber aus DSA geklaut:
- Dummer
Wicht- siehst
mich nicht!
Kobold ist unsichtbar [in manchen Regelwerken ist das auch
"Erdschmelze"/"Astralraum"] (Ein Kobold der sich unsichtbar macht kann
zum Beispiel in jeder Hand eine Blume halten oder einen Zweig,
jedenfalls sollte man deutlich sehen, dass der Kobold sich versteckt,
am besten ist immer noch der Trick mit dem Stein oder der Nebel)
- Schlimmer
Trick -
Mißgeschick (liegt auf der Hand, benutzt wird dazu gerne
ein
Gummiball - ähnlich wie "Feuerball")
- Blendwerk ist ein spezieller
Zauber.
So sehen Leute das Koboldgold (angemalte Steine) als echtes Gold.
Koboldgold hat ausserdem die Eigenschaft zum Besitzer
zurückzukehren, sobald man nicht hinschaut. Blendwerk klappt aber
auch mit "Blätter zu Taler!" oder "Stroh zu Gold".
- Klipp-Klapp-Papperlapapp!-
alle
die es hören, verstehen sich gegenseitig nicht mehr in
gesprochenen und geschriebenen Worten. Inklusive dem Kobold.
- Feuersalamander
-
Grosses
Durcheinander! Alles geht schief für die ich es rief-
für
alle die es hören klar! Alle werden tolpatschig, nichts klappt
mehr, überall scheint alles im Chaos zu enden.
Für verschiedene Kobolde sind
außerdem Elemente oder Gegenstände für die Magie
ausschlaggebend. So versteht sich ein Feuerkobold aufs Feuermachen, ein
Wasserkobold auf Durstzauber und ein Steinkobold beherrscht "Stein im
Schuh" meisterhaft. Ein Winterkobold ird den Zauber "Glatt wie Eis,
fall auf den Steiß" wohl am liebsten mögen.
zurück
Ausspielen
der Magie
Wichtig ist, dass
einem
ein Spruch
abgenommen wird. Nur irgendwas daherbrabbeln kann jeder, aber ein guter
Zauber muss auch gut ausgespielt sein. Dazu gibt es vielleicht ein paar
Pyroeffekte, bunte Bälle, jede Menge Krimskrams, sich reimende
Sprüche und vor allem ein wahnsinns Getue um jeden noch so
popeligen Zauber.
Ein Kobold der in den
Astralraum
wechselt
oder sich unsichtbar macht, verschränkt nicht bloß die Arme
vor dem Körper und rennt dann noch gut sichtbar herum (Zauber
gefumbelt!)
Und Zauber an sich ist um so
lustiger, je
mehr Leute zusehen. Also bietet man den Leuten eine Show, bei der sie
was zu lachen kriegen. Zwar kann ein Kobold seine Magie ohne diesen
ganzen Unsinn, jedoch braucht er oft ein paar Sekunden um sich zu
konzentrieren und das geht am besten, wenn man zum entsprechenden
Zauber eine passende Handlung vollzieht.
Rituale
Ach ja: Koboldrituale
dürften
die
einzigen sein, während denen auch geredet werden darf. Bei einem
Koboldsritual geht es nicht darum nur richtige
Beschwörungssprüche abzulassen. Nein es geht vielmehr um ein
irrsinns Theater. Alles was man nicht tun sollte ist es Kobolde
stören, die sich konzentrieren.
Das Ritual kann eine halbe Stunde
dauern,
aber das Konzentrieren und wirkliche Magie beschwören nur 1 Minute
davon.
Kobolde müssen nicht, wie andere
Magier, langsam Magie aufbauen und irgendwelche Elemente, Geister usw.
anrufen. Sie können recht plötzlich eine große Menge
Magie kanalisieren. Aber wenn sie das erst mal tun, dann sollte man sie
auf keinen Fall unterbrechen oder gar in ihren Ritualkreis eindringen.
Außerdem ist die Mitwirkung von
arkanen/hermetischen Magiern in einem Koboldsritual nicht sinnig. Da
kann man sich ziemlich sicher sein, dass es schiefgeht.
Weitere
Gerüchte aus Sagen und
Geschichten
Steigt beim Bau einer
Mauer jemand
über die noch unfertige niedrige Mauer, wird an der Stelle eine
Koboldtür entstehen, das heißt, man kann da durch die Wand
gehen, oder auch nicht.
Vernünftige Menschen lassen ihre
Häuser nach der Fertigstellung weihen oder hängen ein
Wagenrad
über die Tür, was Kobolde im Allgemeinen fernhält oder
diese Türen wieder verschließt.
Ist jemand so dumm, Kobolde an ihren
Schwänzen zusammenzubinden/hexen, hat er es plötzlich mit der
geballten Ladung Magie von vielen Quälgeistern zu tun.
Isst jemand Koboldkekse, steckt er
sich mit
Kobolismus an.
Spricht man den wahren Namen eines
Kobolds
rückwärts aus, so ist er gebannt.
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